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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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/®efcbenfe, ihre frohen ©tunben. Grinrm oor alten 2tnber«meinen fte am lautejlen nach, menn |te x>on ihm getrennt merben.

£er Sßunö ber greunbfdmfr, tn roeli>em jti» fd?öne ©eelenauf Erben oereinigen, ifi bie ^rone ihre« 2<ben«, ift eine »onPen ©eligfeiten, nreld)e ber Sterbliche mit bem Engel theilt.Er &at gemein mit jener blopen oertraulicben öefanntsfd?aft, in melcber mir oft bert febon mit bem SJiamcn eine«tgreunbe« ju bejeiÜmen pflegen, mit bem mir einigen Umgang|>aben, ober oon bem un« einige ©efälli.feitrn rrgeigt fmö.

2tber feine .Klage f)ört man mobt alltäglicher rcerben, al«bie Klage über ©eltenbeit mabrer g-reunbfdiaft.2Bofolt icb ben ftreunb ftnben?" fpridjt Ständler:^cb glaubtefdjon oft ibn gtfunben $u haben, unb roarb eben fo oft bitterlid)getäufdR. 2So icb £one ber aufricbtigjtm Siebe ju boren mahnte,mären e« nur bie fcbmeid)i!baften 21uebrucfe ber Jpbfiicbfert.2Bo id) ein unbefangene« tperj fuebte, entbrefte id) gultgt nurgemeinen Eigennujj. 2Bo id> ewige JXreue ermartete, b.geanrtemir nur Seübtjtnn, unb icb warb oergrffen, fobalb ein 2tnocrerSuR bejeugt, mid) ju »erbränaen. ©inen riffen neue SBifannt?febaften son mir; 3 fnfm f«faltete ba« Jpetg, a!« er in glcingenöerellmftänbe fam, benn id)."

Seiber jtnb biefe unb äbnlicbe Klaaen nicht nur bäuftg, fanbrrnauch oft nur aßgufebr gegrunbet. 2ßer mag ba« inert ßer ©terbülieben immer bi« auf fein ^nnerRi« rrforfchen? 21>cr fannöurgefein für be« Stenfcben oeräd)tlid)en 6mn? 2Benn nad) emerSfeibe oon fahren un« greunbe fälter begegnen, bie einmal«fd)ioorrn, nur mit un« unb far uns ju leben unb git iterbcnad), laßt un« bed) immer geneigt Rin, e« ihnen ju »eigenen,sccnn fte nicht mehr |tnb, wie jie normal« maren, mie fie wofjlfein follten! 3ahre änbern bie 23efi»ajfenbeit be« Selbe« unbmit ihr wohl auch bie Sebbaftufrit bc« ©etnüth«. 2lnbere 23erh.ilt<«ijfe, aufjeroibent!id)e ©d) cffale, neue Umgebungen, fd)tnerj!id)eErfahrungen, Unglucfefältr, bie ben ÜJiutb beugen, ©orgen, bieJt!!i|ere Sebensfreuben oerjehren, fannen fo 5>ieU« anbei« mad)rn.

23arum molien wir auf unfere ehemaligen, nun gleiduultiggegen un« geroorbenrn ß-reunbe-lioruwrfe häufen ? Sßaruat