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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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17 .

S)ie Älippen Per ftreunfcfcbaft.

1 . Äor. 13/ 4-8.

3*>ar gehütet uni bie Dieltgion, $mar gebietet unö unfer JperjSiebe ju jebem btr mit uni «uf ©rben Itbenben Sterblichen, mitbeiten mir in irgenb eine 93crbinbung fommen. ©te Weiterungenbiefer ÜJtenfchenliebe beffchen barin, baß mir deinen baffe«/fonbern mit freunbbdjem ©emüthe bai 0effe unb ben Stufenjebe« ©injelnm beförbern, fo otel in unfern Kräften ffeht.Wber bires allei ^inDert uni nicht, baff mir nid)t aud) gemiffeSttrnfdjcn ffnben, benen mir mit einer befonberi järilichenZuneigung ergeben ffnb; für bie unfer £erj lebhafter fdffägt;far bie $u leben, ober benen eine greube ju machen, uni felbffbie l?öd)ftc unb innigffe aller ^eeuben t'ff. 2Bo iff ber SRenffh,meldjer nod) nie baö ffiße ©ntjücfen ber g-reunbfehaft, bie Selig*feit empfunben hat, $u lieben unb geliebt ju merben?

3d) benfe l^ier nicht an jene grreunbfchaft, meldje jmtfdjenWeitern unb .Rtnöern, jmifdten gutartigen ©efehmiffern, $rotfd)enff)erfoncn beiberlei ©efdffeChti, ober jmifchen ©begatten Stattffnbet; fonbern an bie greunbfehaft, meldje ^)erfonen »ongleichem ©efdffecbt unb Wlter nach freier 2Bahl mit einanberffiften. So ifl bie $reunbfd?aft ©aPtbi unb Sonatbaniim Wlterthum berühmt morben. So hatte 3efui felbff einegöttlichere 3uneigung für ben jünger 3 o bannet, ben er nocht>om .Rreuje herab mte fein anberei Selbff betrachtete.

©inen Sßertrauten ju haben in allen Sagen bei Sebeni, iffein Q3ebürfniff jartfühlenber Jperjen. SQBer ohne greunb iff, gehtme ein grembling über bie ©rbe, ber SRiemanbem gehört. SogarÄtnber in ihren unfchulbigen Spielen, ehe ffe ffch felbff nochSRecffenfchaft oost ihren ©efühlen geben fönnen, hegen fefcon bie©efühle ber grcunbffhaft. ©ine unbtfannte, fanfte ©cmalt jieh fffe jufammen. ©tnem geben ffe »or allen Wnbern ben 3?or$ug.ü?iit einem oor allen Wnbern thctlen ffe am liebffen ffre flfinen