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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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SBelt unb fy re iErübfale; über bie SDZenge ber ©ünber, bie bem©Uten gaßßricfe (egen.

btt üJZenfi?! Verächtlich ßolg, fo lange er deinenfurzten bat; uerädßlid; fleitt unb niebergefdßagen, fobalbtt ßebt, baß ei ifym mißglücft, unb er unterliegen foß. 3rfr«ufgeblafen, fdjabenfrob, bann tiefgebeugt, fromm, Verföbnungfuchenb, SSZenfchenliebe empfehlen», wenn er ßcb ju fchwad)fühlt, Stäche ju üben, ober er mit $urdß noch großem Unfällenentgegenftebt.

3d) fud)t unter aßen meinen Vefannten umber; über fyereid) Hagen über bööwißige ^erfonen, unter beren Verfolgungman ju leiben habe. $ier feuftt ber (Sine über niebertrcidjfigeVerleumbungen; bort ber Knbere über gebäfßge ©eutungen unbboibafte Sluelegungen gewtjfer Sieben, bie er ohne üble Kbftdßgeführt, ober gewiffer Jpanblungen, bie er ohne böfe Hbnungertgetban. (Sin ©ritter befeuert ßd; über bie Kcußerungen ncibißherSOZenfchen; ein Vierter über ben ©ruef, welchen er »on eigennü^tgenLeuten ju erbulben bat.

Unb wenn ich an mich felbß, an meine biiberige Sage benfehabe ich nicht ähnliche ©eufjer gefeufjt? Jpabe id> nicht halb über- ©iefen, halb über 3enen laute ober leife Vefdjwerben gehabt ?kannte ich nicht auch 2eute, bie mir nicht wohl woßten, ohnebaß ich irrten Urfadje unb Slnlap gegeben, mir entgegen unbfeinbfelig ju fein ?

2Bat foß ich baju fprechen ? ©inb aße bie SOZenfchen, welchemich nicht leiben mögen, aße bie, welche etwa« wiber michlaben, wirflich »erberbte, fdßecbtgeßnnte SOZenfdjen, mit benenauf feine Krt auöjufommen unb ju leben ? 2Bäre id) wirflichößein einer »on ben wenigen ®uten, bie auf (Srben einzeln unbgerßreut baßeben unter ben ©ottlofen, wie bai Samm unterben SBölfen?

Kd), wie bürfte ich mit gutem ©ewtßen, mit inniger Ueber<§eugung alfo fprechen ! Stein, ich empßnbe, ich weiß e$, bie«reißen meiner Stebenmenfdben ßnb nicht »itl fdßedßer, unbvielt oft beffer, als id) bin. 3$ empftnbe, id? weip ei, Manchenhabe ich »etfannt, unb nachher, wenn ich ihn beßer fennen