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Ulterfonnte Ctuellen fcet: $einbfchßft.
Wöm. 12/ 6.
' 5ltrf)t raub/ nicht hart/ nicht nmtfcbenfrinMicb/Weitt/ eifrig Qeöett ,$u erfreu’«/
Unb fanft unt> anmutb»od uni» freundlich©ofl ietcr Sänger Sefu feilt.
Sich »tfren tuir’öI Sich glichen »it/
£> 2Jorbild «Her Siebe/ ®ir!
Stt (tllett Porten uttb ©eberben/
Stt «den «baten lag / o ^»err /
Un« ader SWenfchen tfreunbe »erben/
$)ir/ $etlanb/ immer ähnlicher!
©o »erben »tr uns e»ig freu’«/
Wur fo erd ©ottes Äinber fein.
,/Jieber SOtenfch feine fteinbe!" f«gt matt, un&fudjt flc^ bamit tftetld gu beruhigen, tbeild ju befchöntgen, waSnicht befchönigt werben fbll. 3eber SD?enfcf) bat fernegeinbe! 31(Ö wenn ed nun nicht anfccri fein fönnte; ald wenn3wietracht, 33erleumbung, Jpafi, ©chabenfrettbe burcfjauS »omntenfchlicben geben ungertrennlich wären !
„3eber QRenfch b<*t feine $etnbe!" fagt man, uttbläft’ö babei gut fein ; benft nicht barauf, bte 3<*bl biefcr SSBiber*jacher gu »erminbern, fonbern freut ftch guweüen wohl gar,wenn bte SOfenge ber ©egncr gunimmt; freut ftch, weil baö©efcfrei ber »t’elen ohnmächtigen ©egner Sluffeben erregt, weilbttl guweilen unfercr Gntelfett fchmeicbelt, weil ber Triumph umfo gröfer ift, fte alle gu überwtnben. 2Benn aber biefe 2Btberfacherhie unb ba 93ortbtil über und gewinnen; wenn fte und ®ut unöOftte behäbigen; wenn wir bte Pfeile ber SBoS(tctt unb ber 9ta<bcfchmerglich empftnbcn, bte fte gegen und abbrücfen : bann »er#wanbeit ftch plöglich bad »ormaltge ftolge Jpotjnlädheln in 2Beb?lageüber bie ©chlechtigfeit ber SKenfctten ; bann fpricht man nur tumbet Untreue ber ©terblichen, »on ber Unbanf barfeit unb ©elbft*füchttgfeit fogcnannter §reunbe ; von ber £ücfe unb galfdtbeit,bic in aßen Jpergen niflen, Unb bann jammert man über bie