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«Nattf. 5 , 37.
Än’f 5«n< ©onitenlidjt |<mr23rittg# ®u bet Stutze ©tinben.
^KJetsf ung<f«S’n »cntoljm ®ein O&r /
28ir& ein# $ein SWunb »erfünben.
Unb Älter Äugen »erben fe&’tt5)en / bet bie $reu »erlebte.
Stein fei beö ^etjen? tieftfer ©tunb/
®in jebej tffiort au$ uÜPttm SJlunb@ei 58a&t&eit/ 583ci$&eit/ Siebe.
Unb nnfre Sievbe: S)ted)ttid)feit ,
93erfprecben/ »aä uns nie gereut/
Unb $reu’ unb ®f«uben Saften.
28,« ifr ©ewiffenhaftigfeit ? SDai gleite Sßott wirb oft ju fe^vberfdjiebenen ©ingen gebraucht, unb bon ben UKenfchen aufmancherlei SBeife berjfanben unb gebeutet, 9fichttge 33ej?tinmungcinci 33rgrtffv$ unb feiner wörtlichen 93e$eichnung ift ein 33ftiragjur 2(uff)et(ung bei SSerftanbei. Unb berjenige benftam beutlichffen,welcher bon jebem 5(«ibrucf genau weif , treibe 93orfWTung etbamit ju oerbtnben haben foife.
93?an nennt n>of>I bcn Sftenfchen gewtjfenhaft, brr über Heim©inge, fef&ft über gleichgültige, berlegen wirb, ob er fie thun oberuntertaffen müjfe, 3lber änafHtc&e Q3ebenflicbfeifen entfpringmgar oft aui einer natürlichen Ur.entfchloffenhcit bei ©emistbi,unb fonnen nicht bie reine grucht berjenigen Ghriftentugenfefein, »eiche ben tarnen ber ©ewiffenhaftigfeit berbient. Güternnennt auch benjentgcn Sfcnfchen gewtjfenhaft, ber fiel) au&Söangigfeit bor ben Jpöllenfhraftn fein Vergehen erlaubt, unb wen»er (ich auf einer @ünbe ertappte, ober auch nur auigegen feinen SBiffen fehlte, barüber untrcftlid) wirb unb (ich mitSlngjt unb SBorwürfen peinigt. Slber welch eine Stugenb wartbiejenige, welche ohne gurdjt bor ©er ich t unb ©träfe nicht baw3re, unb julegt für bai reuige ©emüth feinen £rofi hatte ?
2ßai ift ©ewiffenhaftigfeit ? ©i ifl bai $aben einei ©?~wijfeni, weldjei fief) in allem unfern &hun wnb ?af[en wirf]am