genommen, unb feinen Sinn erforfcht? $oft bu nicht leidjtßnmgwohl bii her unter «Rächßen j;ben 5SJteufdjen überhaupt »erßan*
ben ? --9?ein, nicht ßber üRenfch iß bein «Rächßcr, fonbem
nur betjentge aui ben «SRiflionen Sterblichen, bie mit bir «uf(frfeen wohnen, iß ei, ber mit bir auf trgenb eine 2lrt in nähereSEkrbmbung fommt, entmeber bap bu bich perfönlich bei ihmbeßnbeß, ober bap bu (BtFanntfdjaft, ftreunbfchaft ober auchßnß nur SSerfebr mit ihm in ber $ erne h a ß’ Sr iß bir alfenäher geworben, ali ei bir «JRißionen ärgerer SRenfdjen ßnbrer iß in jebem Slugenblicf, ba bu bich mit ihm ju befd)äftigmhaß, bein 2(ßernächßer. ©iefem biß bu, fo forbert ei unfere«Religion, beine Siebe, beine greunbfdjaft, beinen Seißanb, beineSeutfeligfeit fchulöig.
So wirb auch ber grtmbling, inbnn bu unb er gufammen^treffen, bein «Rächßer. (fr hört auf, für bich fremb gu fein»Sein 2?ater im ipimmcl iß auch bein 93ater. Seine SBeßimmunaiß auch beine ©eßimmung. ©eine Hoffnungen finb auch fein®Hoffnungen.
SDe; ^rembling, wenn er, fern »on benen, bie ihn lieben unbjf($t »ießeicht um ihn trauern, ju uni fommt, ßeht einfam, ohneSSerwanbte, ohne greunbe, ohne «Rathgeber; er fommt, mitßißem Vertrauen gu unferer «Reolidßeit, gu unferm Hergen —follen wir btei Vertrauen täufd)en? — JRein, fei bu, gu bem erßch wenbrt, fein 23efd)ü£er, benn er ßeht gleich einer Söaifcneben bir; — fei bu fein Sormunb, beim ei tß Heiner ba, berfür ihn fprid)t; — fei bu fein «Rathgeber, benn er h«t feinet?-greunfc weit umher; — fei bu fein wohltätiger (fr freu er, bennbiefenigen, welche ihn gern erfreuen möditcn, feine SfeUemfeine ®efd)wißer, feine ®attin, feine Hinber, aße leben in ber(fntfernung.
S£er bürgt uni bafür, bap nicht auch mir noch manchmal,»on unferm Sdji’cffal geleitet, in fremben Sänbern wohne»foßen? — Sroge nidht auf beinen jejjigen SBohlßanb, auf bieSlnnehmltchfeit beinei Sßohnfiljei, auf bie «Ruhe betnei Sanbei»2I ; eld)e Sicherheit gentepen wir in ben Sagen beifpiellofer Hrirge,welken SBohfßanb in ben Sagen allgemeinen Umßurgei?