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Ungercchtigfett ju »erwerfen, wa$ er »or^er ofme ©infchranfungvergöttert hatte.
- D(>neBem iß eine unmäßige tßewunberung einer adßungg?würbtgen ©ad)C eher gefährlich, aB »ortheilßaß; gefährlich, weilba$ begeißerung$»olle, greitjenlofe £ob bie ©alte beö ßfeibifchencm meinen erweeft, unb auch ben Unparteiifchen reijt, mit»orjüglichet Sßefliffenkit etwanige gelßer aufjufpüren, um ßd>ju rechtfertigen, wenn er nicht in bie unbebingr* Sßereftrung ein?füimmt. 5Ridß$ iß retjbarer in bem Sföenßhen aB brr Siber?fpruc^#gexft; er mädjß mit bem ihm bargebotenen #ofm. Unbbaber iß ntandter guten ©ad)e fdjon größerer ©(haben burch»bie ungemeffenen Sobeöerbebungen ihrer greunbe, al$ burd) ben£abel ihrer geinbe entßanben. £)enn jeber Ueberfpannung fo(gtfrüher ober fpäter ©rfdßafFung.
3tud) muffen wir allejeit in ber tlnerfennung fremben ?ßmbienßeö ben 93erbad)t ber niebrigen Schmeichelei »on unientfernt hohen. ©3 ftnb SSiele, bie bem SSerbienße ©eredßigfeitfd)ettfen, fobalo ße nur hoffen fönnen, SSortheil für ßdj habetju erobern. ©3 iß biefen ©elbßfüchtigen nicht barum ju thun,eine Sugenb ju ehren, fonbern irgenb eine flet'ne S3cufe jumadhen. Sie finb eö, bie ben ©hrenwerthen mit eben ber©chamloßgfeit inö ©eficht loben, mit welcher ße ßd; »ielleidßhinter feinem SKücfen über ihn belußigen. ©te ßnb eö, bie ebenfo willig baö „ Jpoßamta" jauchjen, aB einige Sage nachher,wenn ihre Slbßdßen fehlfdßagen, baö „Ifreujige !" # ©te »er«göttern ben Scannen, fo lange er Sßladß hot, unb tanjen, aBfeige, ubermüthige ©flauen, auf feinem Seichnam.
Slber hinweg »on biefen feilen Seelen, für bie feine Sugenb,fein ßtuhm, fein 93crbtrnßoolle$ auf ©rben wohnt, fonbernnur halb bie$, halb jene$ 3 ie l niebrtger .Spabfucht, bem ße na#friedjen. 3Da$ Seb ber ©hrloßgfett fann nicht ehren, ihr Sabelnicht herabwürbigen.
©l;re baö SSerbtenß ! ©u fannß SBerfe ber Fracht, berSchönheit bewunbern; bu fannß bie ©piele be3 ©lücfö an?ßaimen; bu fannß ©elehrfamfeit unb Salente h»d)fchci§m; bufannß bie ©ewalt ber Sürßen groß nennen — aber bie ©fne