bei größere SSerbienß jujuetgnen, wab bleibenbern tffierthebalb feie garbc ber Jpaut ober bab geuer beb Slugeb, iß ? 2ßarumentßeßt bu beine ®eele noch mehr burd) ben ©djmug bebßteibeb?
@8 iß möglidj, baß ein Oberer bid) burdj bie ©unßhejemgwngen übertreffe, welche ihm bab ©lücf gewahrt; baß ihn»Ökrwanbtfdjaften ©hrenßcllen juwerfen, bie bir »erfagt bleiben,ungeachtet bu fü^If?, baß bu fte würbiger bcfleiben fönnteß, alb3ener. 3ß benn bie Sbrenfteüe, welche bid) an ihm »erbrieft,eine golge feiner wahren öerbienße? tjß benn überhaupt bab,wab wir ©lücf §u nennen pflegen, immer ein IBeroeib ber ÜBürbig*feit bejfen, ber eb genießt? £anble f°/ Daß bu jebeb ©lüsfebwerth wäreß, unb bu wirft benjent'gen aufhören ju beneiben,ber im ©choofe beb ©lücfcb mit bem 23ewußtfetn feineb Umwertheb ß§t, wenn er bich erblicft.
353er frembeb Sßerbienß willig achtet, hejeugt bamit t>or berSBelt, baß er in feinem ©emüth einen 9teid)thum trägt, weldjerihn abhalt, 3lnbere ju beneiben. 333er nicht fieinltd) bei jebemSohfprud), ber Slnbern gegeben wirb, gittert, eö gefchehe aufeigene Unfoßen, erregt (übrfurd)t für ßd). Sb iß fchon »erbienßs»oß, bie $8erbienße 5lnberer ju fdjägen. ©iefeb befcheibene©erechtigfettbgefühl erhebt ben, ber groß genug benft, eb juhaben, über ben gemeinen Raufen engherziger, gebrechlicher,tugenbarmer SOlenfdjen empor.
3n|wtfchen iß auch nicht $u läugnen, baß wir allerbingb inSlnerfennung frember 93or$üge gewiffe ©renjen ju beobachtenhaben, weldje unb bie Klugheit oorfchreibt.
©o wie ein erjwungeneb 2obfanßeln, burch welsheb wir unbfelbß gern einigen Söerth erlißen möchten, ladjerlid), ober einunfern Sobeberhebungen angehängteb Slber »erächtlich iß: ebenfo wenig gejtemt eb unb, babjknige, wab in ber 2hat adßungb?we«h iß, mit übertriebenem löeifall ju beehren. Oennwer irgenb einem ©egenßanbe unmäßige 93ewunberung joßt,»erräth baburch entweber SDlangel ber Svfahrung, ober beb93erßanbeb; eb iß ju fürchten, baß fünfttg ber gleid)e Sßtcnfch,wenn feine Sinßchten reifen, geneigt fein wirb, mit gleidjer