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4 (1837) Andachtsbuch einer christlichen Familie
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unb jum ©cßm aßgemefner Crbnung unb Sicherheit behanbeltju werben.

Unb $ ifl mir geworben , nicht nur, wer eigentlich memSßctdßer fei, fonbern auch, welche« bie Siebe fei, welche 3«fu« »onmeinem ^erjen für lfm forbert. 3<h erfenne nun, e« nt'cfjt mehrbegehrt, al« ein SDlenfdjenherj ju leißen oermag; e« ßeht t'n altem(Jinflang mit meinen Wechten, mit ben heiligen'Pflichten gegenmich felbß. Unb warum foßte ich bt'efer £ugenb mich entjiehen?@ie nicht fei)wer; ße macht ben ßJtenfchen erfi menfdhlich, unb,ba« grojte ©efchledß ber Sterblichen erß ju einer einjigen Jamilie,beren ©ater, beren #aupt ©u biß, o j)öd)jle ®üte!

SRit jener fettigen, wcltbeglücfenben Siebe haß ©u, o mein£eilaub, mein göttliche« ©orbßb, mein 3*fu«, bie Sßenfche«aße, al« ©eine ©rüber, geliebt. 233ie? fönnte ich bie Raffenunb »erfolgen, bie ©ir treuer ßnb? ©tnb ©eine S^ranrnnicht um ße gefloffen etnß, wie um mich felbß? flrugß ©nnicht bie ©ornenfrone Igjnei f<hma<h»oßen Gfrlöfertobe« fürße, wie meinetwißen ? # ©u nicht auf ©olgatha jum Jpet'lihrer ©eele gelitten unb geblutet, wie für ba« #etl meinereigenen Seele? Jpaß ©u nicht um ©nabe gefleht für ©einefteinbe, wie für ©eine ftreunbe?$ nicht ©ein 233ort, ba«burch unfere Jperjen bringt: 2Ber ben ©ruber nicht liebet, bener ßefet, ber liebet mich «weh nicht ?

3a, aße meine QJtiterfehajfenen ßnb jnir ehrwürbig unbtheuer, wie ich mir fefbß bin, unb wie mein eigene« Wedß mirehrwürbig. 233eit entfernt, fchabenfroh minderer ®lücf ju.hemmen, wiß t'dh, wa« meine fchwache .Kraft erlaubt, baßelberingsum beförbern. Seit entfernt, mit falter ©leichgültigfeifcben grembling unb fein Selben ju betrauten, wiß ich bei mirfelbß fprechen: auch er ein Üßcnfch, ein @otte«finb, mein©ruber ; ich miß »erfuchen, ihm Siebe« ju thun!

©« foß gefchehen, ©ie ©orfehung führte mich oft in befon*bere ©erhältniße mit SWenfchen ich werbe oon nun an ihnenaufrichtiger SBeife begegnen. 3$ werbe meinen Obern mit(Sinfurcht begegnen, wie ich ber öffentlichen Orbnung wißenwünfehe, ße felbß »on meinen Untergebenen ju genießen. 3#