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künftige vorauszusehen unternehmen, wenn sie sich an denheiligen Schriften, an verschiedenen Gebrauchen und denAussprüchen der Propheten geübt haben; und es ist selten,daß sie bei ihren Verkündigungen fehl gehen.
S. 93. Viele sogar eröffnen im Schlafe (träumend)die berühmten Lehrsätze ihrer heiligen Philosophie.
S. 95. An jedem siebenten Tage kommen sie, wie zueiner gemeinsamen Berathung, zusammen und setzen sichdem Alter nach nebeneinander, mit dem gebührenden An«stand, indem sie die Hände einstecken, die rechte zwi-schen Brust und Kinn, die linke zurückgezogenan der Seite rc.
S. 101- Sie lassen sich nicht von Sklaven bedienen,indem sie überhaupt jeden Besitz von Dienenden für etwasWidernatürliches halten; die Natur, sagen sie, hat Jedenals einen Freie», geboren werden lassen; aber die Unge-rechtigkeit und Habsucht Einzelner, welche die Un-gleichheit — den Anfang alles Uebels — geltend zu ma-chen strebten, hat den Mächtigen die Gewalt über dieSchwächer« in die Hände gegeben.
S. 104. Sobald der Vorsitzer eine Sache hinlänglichscheint erwogen zu haben, so erhebt sich ein Beifallklat-schen von allen, zum Zeichen allgemeiner Freude; undwenn er aufgestanden ist, so stimmt er einen Lobgcsang an,zur Verherrlichung Gottes.
S. 108. Philo sagt: Unzählige Vertraute hat unserGesetzgeber, Moses, zur Gemeinschaft eingewei-het, welche Essäer heißen, und von der Heiligkeit,wie es scheint, den Beinamen erhielten.
S. 110. Philo versichert, daß nicht nur Privatier-