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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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Glückszustand des bürgerlichen Lebens einwirket, davonkann der Verfasser noch folgende Thatsachen anführen:

Wenn man das fabrikreiche Wupperthal von der Quellebei Meincrzhagen über Wipperfürt, Beyenburg, Elberfeldund Leichlingen bis an den Rhein unterhalb Opladen be<reiset, so wimmelt dieser Fluß von Fabriken aller Art, soweit das Gebiet protestantisch ist, obgleich diese Prote-stanten unter einer Katholischen Regierung lebten, undkeine Kirche bauen durften, bevor sic nicht an eine armekatholische Gemeinde 1000 und mehrere Thaler abgegebenhatten. Folgt aber ein katholisches Gebiet mit einem Klo-ster, so herrscht Meilen weit umher Todtenstille, und mansieht nur Armuth in den Hütten und Bettler auf den Stra-ßen. Diesen großen Unterschied findet man auch in allenLandern, wo vermischte Glaubenspartcstn bei gleichen Frei-heiten untereinander wohnen, namentlich in der Schweiz,in Preußen, Sachsen, England rc. und in Amerika. Da-her schrieb auch schon der katholische Herzog, WolfgangWilhelm von Berg den 8ten August 1618 an den spanischenGesandten Ognatc in Wien: "Man muß bekennen, daß"die Kalvinisten und ihre Anhänger weit enger untereinan-»der verbunden, und so viel man menschlichcrweise davon» urtheilen kann, vorsichtiger, wachsamer, entschlossener und"vernünftiger in ihren Handlungen und Rathschlägen sind;"und obschon wir Katholischen ohnehin die Schwächer»"sind an Rcichthum und Macht, so vergrößern sie sich»noch auf unsere Kosten.« (Schmidts Geschichte der Deut-scheu. T. 7. S. 252.)

Besonders auffallend ist es, daß in ganz katholischen,von Bischöffen regierten Ländern, in deren Mitte eine pro-testantische Provinz liegt, der jedesmalige große Unterschiedsich wieder cinstcllt; z. B. die protestantische GrafschaftMark ist an drei Seiten mit dem ehemaligen EhurkölnischcnGebiete umgeben; sic ist voller Fabriken und hat eine Be-