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Der Kampf der Finsterniß mit dem Lichte des neunzehnten Jahrhunderts
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(Ferner sagt Villers): » Wo ist wohl ein Reisender, dem»nicht die Unreinlichkeit ausgefallen wäre, die fast überall»in den katholischen wandern herrscht, und die so stark ge-igen die äußerste Reinlichkeit der protestantischen im Nor-»den, und besonders in Holland und England absticht? *)»Woher kommt diese Unempfindlichkeit auf der einen, und»diese Thätigkeit auf der andern Seite? — Woher der»diesen Ländern eigene rege Geist der Ordnung und der»Arbeit? woher die Sorglosigkeit und der Müßiggang bei)»den Andern ? — Die Ursache ergibt sich von selbst rc. a

Bereiset man das mit allen Meeren verbundene frucht-bare Spanien, welches ungefähr einen gleichen Flächenraummit Frankreich und nur A seiner Bevölkerung hat, so fin-det man ein gleichsam abgestorbenes, todtes Reich, welchesdurch die Geißel der Inquisition, und durch den beständi»gen Krieg des Priesterthums gegen die gesunde Vernunft,von 25 bis auf 9 Millionen Seelen herunter gesunken ist.Richten wir unfern Blick auf Tibet und China, so findenwir unter der Hierarchie eines Indischen Pabstcs des OalalD-una und seiner zahlreichen Klöster 200 bis 300 MillionenMenschen ans der nämlichen Stufe der Cultur stehen, wor-auf sie vor Jahrhunderten standen. Untersuchen wir fernerdas große Reich Mnhameds in Asien und Afrika, so sehenwir ein fanatisches Volk, welches unter einem despotischenOberpriestcr keinen Schritt in der Kultur vorwärts thut.— Wie ganz anders aber verhält es sich in solchen Staa-ten, wo alle Religionen und Sekten gleiche Duldung undRechte genießen, wenn sie sich nur den Gesetzen des Staatsfügen, und keine Derdammungsnrtheile gegen ihre Ncben-menschcn erlauben! — Man werfe einen Blick auf die Re<

*) Unter der gemeinen Volksklaffe findet man die Reinlichkeit undOrdnung bei den Hcrnhutern noch in einem höhern Grade alsbei den Protestanten. Auch zeichnen sich die Mennvniten und, Quäker darin sehr oortheilhaft aus.

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