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»von den Pfaffen bis aufs Blut vollends ausgesogen. Die»schreckliche Vorstellung der Hölle und des Fcgfeuers macht,»daß sie dasjenige si r Scc mcsscn gut völlig steuern, was»sie nebenbei durch ihren kleinen Seidenbau jährlich erwer-ben. Oft sieht sich ein solcher Unglnckseeligcrgenöthigt, im»Kloster um ein Stück Brod zu bitten.
Seite 169. »Auf meiner Reise nach Kalabrien legte ich»mich des Nachmittags ermüdet in das Korn, und als ich»wieder abreisete, kam ich in eine unfruchtbare Ebene. Hier»wurde ich von Contrabandieri angefallen, sie entkleideten» mich ganz. — Einem schwarzbärtigem Kerle gefielen meine»Schuhe. Ich bath, er möchte mir doch die Seinigen dafür»lassen, wenn er ja tauschen wollte! ^1, stxlio mlo! war»die Antwort; hier tauscht man nicht, hier nimmt man.»Ein anderer zog auf der Stelle mein Hemd an; und so»giengcn diese Gaste davon mit den bloßen Worten: ackstia»stateri bsns! und ließen mich nakt stehen.
Seite 130. »Der Nutzen der Prozessionen in Neapel hat»man bei dem starken Toben des Vesuvs wahrgenommen,»und kurz darauf bei gar zu lange nachgelassenen Regen, da»die Geistlichen dem Pöbel die Statue des b. Januars mit»Gewalt aus der Kirche verabfolgen lassen mußten, weil»alle Prozessionen nichts helfen wollten. Auch hatte man»schon alles mögliche vernicht dielen Heiligen in der Güte»dahin zu bringen, daß er Regen verschaffe Dieses war»nun auch umsonst, und man drohete ihn mit folgenden»Worten: »Du weißt, daß du unser guter heil Januar»bist. Dir ist es bekannt, wie wir nach Regen seufzen;»unser großes Vertrauen zu dir mußt du nicht weniger»kennen. Wir verehren Dich auch mehr als andere Helli-ngen. Willst du nun ke neu Regen schaffen, so soll dieses»das letzte Mal seyn, daß wir dich darum bitten, denn»wir mäßen Regen haben, mach nur eiligst fort.u
Als nun noch kein Regen kam, so fing der Pöbel wie-der an: