— 97 —
doch alles unnütze Mühe und verlorneZeit. Denn was auch die Dinge scynmögen, so ist doch wohl ausgemacht, daßwir schlechterdings nichts von ihnen wis-sen, als was in unserer Vorstellung liegt.In dieser Rücksicht, die, wie ich glaube,richtig ist, ist doch wahrlich die Frage,ob die Dinge wirklich außer uns vorhan-den, und so vorhanden sind, wie wir siesehen, völlig ohne Sinn. Ist es nichtsonderbar, daß der Mensch absolut etwaszweymal haben will, wo er an einem ge-nug hatte und nothwcndig genug habenmuß, weil cs von unser« Vorstellungenzu den Ursachen keine Brücke gibt. Wirkönnen uns nicht denken, daß etwas ohneUrsache ftyn könne; aber wo liegt den»diese Nothwendigkcit? Wiederum i n u n s,Key völliger Unmöglichkeit aus uns her-aus zu gehen. — ES liegt mir wahrlick
G