die Vernunft sogar unter das Joch einesBuches geschmiegt hat. Man kann sichnichts cntsctzlichcrs denken, und diesesDeyspicl allein zeigt, was für ein hülf-loscs Geschöpf der Mensch in Concreto,ich meine in diese zweybeinigte Phioleans Erde, Wasser und Salz eiugeschlossen,isi. Wäre es möglich, daß die Vernunftsich je einen despotischen Thron erbauete,so müßte ein Mann, der im Ernst dasCopernicanischc System durch die Aucto-ritat eines Buchs widerlegen wollte, ge-henkt werden. Daß in einem Buche steht,es sc» von Gott, ist noch kein Beweis,daß cs von Gott scy; daß aber unsereVernunft von Gott scy, ist gewiß, manmag nun daS Wort Gott nehmen wieman will. — Die Vernunft straft da,wo sie herrscht, bloß mit den natürlichenFolgen des Vergehens oder mit Welch-
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