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und Polemik nicht fehlen dürfen, und Wahrheitvor wie nach die einzige Bedingung seyn müssen,Milde aber nur die natürliche Folge des Stan-des der Zeit, da bey der gegenwärtigen Stim-mung der Geister, jeder, der von andern Grund-sätzen ausgeht, bald verlassen und ein Predigerin der Wüste steht.
So theoretisch nothwendig und nützlich mirnun immer die Sache scheint, so ist doch die Frage,ob sie praktisch ausführbar sey, und da habe ichE. E., die Sie gegenwärtig in der Mitte derAngelegenheiten stehen, zunächst um Ihren Bey-rath bitten wollen. Ich weiß recht wohl, daß inVielen noch der panische Schrecken vor dem un-schuldigen Blatte besteht, die sich gegen sein Wie-deraufstehen gar sehr anflehnen würden, es ist dieFrage: mit welchem Erfolg? Es ist die zweyteFrage, in welchem Grade man ein festes, nichtleicht zu irrendes Vertrauen in mich zu setzen ge-neigt seyn möchte, da beym Gegentheil objectivmir der nöthige Spielraum, mich zu bewegen,und subjectiv die nothweudige Unbefangenheit ab-gehen würde. Drittens kommt es darauf an zuwissen, in wiefern der gegenwärtige Stand derPartheyen es möglich und wahrscheinlich macht,daß die Regierung fortan das Wort in That un-terstützt, damit nicht, wie bisher, so wie die Gei-ster sich einen Augenblick beruhigt haben, in re-gelmäßigen Zwischenräumen irgend eine unpassende,willkührliche und unzweckmäßige Verfügung Alleswieder in Aufruhr bringt, und das Aufgebantewieder uiederreißt, darüber bitte ich um Ihre An-sicht und einige Auskunft. Ich weiß recht wohl,welche Arbeiten und Zerstreuungen Ihre gegen-wärtige Lage mit sich bringt, und daß Ihnenkejne Zeit übrig bleibt, lange Briefe und Disser-