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In Sachen der Rheinprovinzen, und in eigener Angelegenheit
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mochte Ihnen wohl zu lauge dünken, ehe mandas, was Gerechtigkeit gebot, gegen Sie erfüllt;aber einmal reifen bey uns die Dinge heut zuTage wegen des langen Parthey-Kampfes nichtso schnell, und dann wird ja gerade Ihre Ange-legenheit ebenfalls in dem gegenwärtigen Augen-blick in Frankfurt a. M. besorgt.-— —

Für Sie gieng eine völlige Unabhängigkeit da-raus hervor, die Ihnen erlaubte, Ihren schönenStudien in Freyheit des Geisles nachzugehen, undSie selbst des Dänkes gegen irgend jemand ent-hob. Ueberdies hatte mir der St. Canzler seinWort gegeben, daß für Sie auf eine gerechte Weisegesorgt werden sollte, und wenn bey dem Drangder Geschäfte, oder entgegenstehcnden Hindernissen,oder bey der Natur der Form im obern Staats-regiment so etwas auch nicht alsbald in das Le-ben übergehen kann, so ist er doch der Mann, der

eine gethane Ansage gern und völlig hält. ---

— Ich würde indessen sehr gegen Personen (Sienicht ausgenommen) und Umstände zürnen, wennich fürchten müßte, daß Sie unserm Vaterlandeans immer entrückt werden sollten, aber ich nähredie Hoffnung, daß Sie nicht auf Tod und Lebensich mit uns zu eutzweyen geneigt seyn können,und ich erwarte, daß Alles sich ausgleichen wird.-— Es ist nicht so schlimm in unserm