rmd ein Greuel gewesen; «nd er Hut immer da-für gehalten, daß jede tirannische Gewaltthat,wie in der Regel durch eine vorhergehende Nie-dertracht veranlaßt, so durch eine folgende voll-kommen gerechtfertigt werde. Darum konnte unddurste er, selbst auf die Gefahr hin, daß es ihmals leerer Trotz gedeutet werde, von seinem gutenRechte kein Haar breit zur Rechten oder zur Lin-ken weichen; ohne doch darum der Billigkeit, die,wie gesagt, höher ist, denn das Recht, sich irgendzu versagen. Es war zwar noch ein Weg desRechtes, der zum Bundestage, aufgethan. Aberviele Spuren führen in diesen Irrsal, und keinehat man noch herausgeheu sehen; und es warwahrscheinlicher, daß hier das Buch, als daß seinVerfasser Recht bekommen würde: darum hielt eres nicht gerathen, durch diesen Regreß unnützer-weise auf's Neue zu reizen, und zog vor, lieber inRuhe zu erwarten, ob nicht etwa jene Billigkeit,ehmals in allen Vorkömmnissen als ein vorzüg-liches Erbgut der Teutschen anerkannt, zum Durch-bruch kommen werde. So hat er ein Jahr undlänger als ein Jahr in Fassung hingewartet; aberes ist kein Symptom erschienen, das die Naheeiner solchen Catastrophe verkündigt hatte. Da ernun allen Rücksichten, die Schicklichkeit und Scho-nung gebieten konnten, in solcher Weise nachge-
Druckschrift
In Sachen der Rheinprovinzen, und in eigener Angelegenheit
Seite
237
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten