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51.
Die Geburt Jesu.
Eine Weihnachts.Betrachtung.
Luk. 2/ t —tä.
Gott hat'S «füllt! Gott Hat'S «füllt!
D« Sohn, sein Glanz und Ebenbild,
Der Menschen hochgelobter Freund,
Sein eingeborner Sohn «scheint;
Lobsinget Gott!
Sein hoher Rathschluß ist vollbracht!
Wie groß ist seiner Gnade Macht,
Die unser Jubel preisen soll!
Wie hoch ist sie, wie wundervoll!
Lobsinget Gott!
^Hn heiterer Stille will ich das Fest der Geburt Jesu, meinesgöttlichen Lehrers, meines Seligmachers, feiern, wie die Dank»barkeit den Festtag ihres Wohlthätcrs, wie das Kind den Gerburtstag eines theuern Vaters begeht.
Denn dem Christen ist der Name dessen heilig, auf welchen-er getauft worden; die Gcburtsstunde Jesu war die Geburts-stunde unsers bessern Daseins, sie war die Freudenstunde derganzen Geistcrwelt; sie ist es noch. Ja, auch heute noch dürfenedle Seelen, mit himmlischen Heerschaarcn verbunden, in dasgroße Halleluja einstimmen, und singen: Ehre sei Gottin der Höhe, und Frieden auf Erden, und demMenschen ein Wohlgefallen!
Wer das Geburtsfest Jesu frohen Herzens feiert, der feiertsein eigenes Glück. Er weiß es: von jenem Tage an, daChristus auf Erden unter den Sterblichen erschien, zählt dieMenschheit die Tage ihres Heils, ihrer sittlichen Veredlung,ihrer Annäherung zu Gott. Ohne diesen Tag würden wir nochin den finstern Träumen des Hcidenthums herumirrcn, vielleichtvor den Gestirnen des Himmels knien, und das Geschöpf ambeten, statt des ewigen Schöpfers.
Dieser Tag ist das Fest der Dankbarkeit für diegrüßte aller göttlichen Wohsthaten. Gott h'at die Welt mit