Druckschrift 
5 (1837) Andachtsbuch für die Jugend
Entstehung
Seite
424
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dann richte Du mich wieder empor durch Deines ewigen Wortes' Macht. Und wenn ich einsam weine über der Asche aller meinerFreunde, über dem Grabe meiner Geliebten, über den Trümmernmeines Glücks: dann will ich die nassen Augen zum Himmelaufschlagen, dann will ich rufen: Das hat Gott gethan, undwas er thut, das ist wohlgethan! Nichts soll meine Zuversichtauf seine Gnade schwächen. Und wenn die letzte meinerStunden schlägt, und meine Seele nach Befreiung von ihrerirdischen Hülle ringt, wenn meine erstarrten Hände nicht mehr,sich zum Gebet falten; wenn vor meinen Augen es dunkel wird,und meine Freunde, meine Verwandten vor ihnen verschwinden;wenn mir nichts mehr bleibt, als der Schritt zwischen dem Lebenvoller Sünden, voller Uebereilungen, und dem Grabe: auchda noch hebt sich meine Seele voller unzerstörbarer ZuversichtLn die Ewigkeit hinaus sie wird sprechen: Das Leben desMenschen ist vergänglich, aber Gottes Gnade währet ewig-lich ; und Gott ist der Allerbarmer!