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5 (1837) Andachtsbuch für die Jugend
Entstehung
Seite
133
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verdunkelte? Nur immer dahin soll mich das Lesen heiligerund weltlicher Schriften leiten, daß ich vollkommen werde inmeinem zur Ewigkeit auserkornen Geiste, und mich Dir, oGeist der Geister', Dir, v Allweiser, nähere! Reinige Du meinUrtheil und meinen Willen, daß ich die Gefahren vermeide,welche denen oft begegnen, die auf jenem schlüpfrigen PfadeLicht und Vollendung suchen. Amen.

14 .

Weibliche Gefallsucht.

i. Tim. 2, s.

Ewig aus der Wahrheit SchrankenSchweift des Mannes wilde Kraft/

Unstet treiben die GedankenAuf dem Meer der Leidenschaft.

Gierig greift er m die Ferne,

Nimmer wird sein Her; gestillt!

Rastlos, durch entlegne Sterne,tzagt er seines Traumes Bild.

Aber mit zauberisch fesselndem Blicke,

Winken die Frauen dem Flüchtling zurücke,

Warnend zurück in der Gegenwart Spur.

In der Mutter bescheidener HütteSind sie geblieben mit schamhafter Sitte,

Treue Töchter der frommen Natur.

^Aurch des erhabenen Schöpfers weise Anordnungen ward, wiein den vollkommenem Gattungen lebendiger Wesen auf Erden,auch im menschlichen Geschlecht das Weib dem Manne zugesellt.Das Weib, weder an körperlichen, noch geistigen Eigenschaftengeringer als der Mann, ihm in Rücksicht menschlicher Würdeund irdischer wie himmlischer Bestimmung gleich, sollte seineGehilfin auf Erden sein. Und es ward seine Gehilfin, nichtnur in Absicht auf Erwerbung oder Erhaltung irdischen Guts,oder in Führung des Hauswesens, in mütterlicher Pflege undErziehung der Kinder, sondern auch in Absicht auf Veredlungdes Herzens und Geistes. Immer ist cs unter den rohen undbarbarischen Nationen das Weib, welches durch die Stimme