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Börsen-Handbuch oder gründliche Darstellung des gesammten Börsen-Verkehrs und der Staatspapier-Geschäfte : enth. d. praktische Anleitg zu deren Berechnung ... ; mit histor. Einl. über Staatsanleihen u. deren Tilgung
Entstehung
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des in dreierlei Arten circulirenden Papier-geldes in Ordnung zu bringen. Diese Mafs-regeln, wodurch das öffentliche Vertrauenwieder hergestellt wurde, und der CreditOestreichs seinen ehemaligen hohen Stand-punkt wieder erlangte, begannen im Oktober1816. Nunmehr bestehen die StaatspapiereOestreichs, von denen es hier sehr vielerleiArten gibt, in folgenden für den allgemeinenPapiermarkt.

I. Metalliques zu 5 Proc.

Dieses Papier wurde vermittelst Patentsvom 29. October 1816 geschaffen, und hatte,100 Milk Fl. betragend, die Bestimmung, ältereStaatsschulden damit einzulösen. Gegen 100Fl. in einem altern verzinslichen Papier undeinem Zuschufs von 80, 100, 110, 120, 130und 140 Fl. in einem Papiergeld, je nach-dem das ältere Papier 6, 5, 4J-, 4, 3J oder3 Proc. Zinsen trug, wurde eine neue Schuld-verschreibung von 100 Fl. gegeben, die mit5 Proc.?jährlich in Metallgeld verzinst wird.Daher diese Schuldverschreibungen Metal-liques genannt werden. Die einzelnen Obli-gationen, die alle auf den Inhaber lauten,sind von 100, 500, 1000, 5000 und 10000Fl. im 20 Guldenfufs. Die Zinsen werdenin Wien und andern Zahlämtern der östrei-chischen Monarchie halbjährlich, theils am 1.