Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
410
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mittelländische Meer gesenkt zu haben ; aber HerrElie de Beaumont betrachtet diese Klüfte als ver-ticale Spalten, welche dem Dolomite eigentümlichsind. Die Ausgehenden der Schichten sind von an-dern Spalten zerrissen, welche mit Knoehen-Ilreccienvon kalkig - eisenschüssigem Bindemittel erfüllt sind.Alles scheint eine einfache und regelmässige Lage zuhaben, weil nichts, wie es zu Cette und Gibral-tar der Fall ist, diese Verhältnisse gestört hat, dieübrigens in so weit sie sich auf die Knochen-Brecciebeziehen , nur auf einen kleinen Raum beschränktsind , während hingegen die Spalten dieser Bergeund ihre Ausfüllung mit einem kalkig - sandigen undeisenschüssigen Trümmcrgcsteiu sich sehr bedeutendverbreiten. J

Ich habe hier nie eine Conchiüe gesehen , auchnicht gehört, dass man deren irgend gefunden hätte.

Nizza. Die hiesige Brcccie zeigt dieselben Ver-hältnisse in demselben Kalkstein , welche sich auchzu V i 11 e f r a n c li e wiederholen. Diese drei einanderziemlich genäherten Localitäten kann man als Thcileein und desselben Berges anschen, obgleich das Var-Thal sie trennt, welcher aus bald dichtem, feinem,gelblichem, bald graulichem, körnigen Jurakalk (nachElie de Beaumont Muschelkalk) besteht. EinIvalksinter mit kristallinischem Gefüge überzieht odererfüllt mehr oder minder vollkommen die Höhlungender Breceien.

Es scheint, dass diese eben so wenig wie die