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die Knochen - Höhlen , stehen immer in Vcrhindun»mit der Oberfläche der Erde. Ich kenne kein Bei-spiel , wo die Oeffnung mit festen Schichten bedeckt,oder auch nur durch alte Laven *) gänzlich ver-schlossen wäre.
Kalksinter, Stalactitcn und Stalagmiten, bedeckenund umhüllen endlich diese Trümmergesteine; zu-weilen dringen sic in ihre Vertiefungen, zuweilenhelfen ihre Fragmente die Knochen-Brcccicn bilden,und diese Erscheinung kömmt, wie wir gleich sehen■werden, eben so sehr den Spalten mit Knochen wieden Höhlen zu.
Dieses sind die vorzüglichsten Cliaractcre dieserGruppe von Gebirgsbildungen.
Wir wollen jetzt die Umstände untersuchen,■welche jedem dieser Vorkommnisse insbesondere zu-kommen.
i. Knochen-Höhlen.
Die Höhlen sind winkelige unterirdische Vertiefun-gen , welche in ihrer Erstreckung zahlreiche Erwei-terungen und Verengerungen darbieten deren niegleichlaufende Wände wie abgenutzt und selbst wieangefressen durch den Strom eines Fluidums erschei-nen. Bald finden sie sich nahe dem Gipfel der Berge
*) Unter alten Laven verstehe ich jede durch Feuer li-quid gewesene und geflossene Fclsart.