Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
379
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die Hegel mitzutlieilen , welche meine Erfahrung indiesem Theile der Geologie mir für die Durchfor-schung des Bodens einer unbekannten und noch un-berührten Höhle an die Hand gegeben hat. Sie be-steht einfach darin , die tiefsten Stellen jedes Gangesund jeder Kammer und ebenso der Durchgänge undSeitcnüfinungen , welche damit in Verbindung stehenkönnen, zu wählen , und wenn dort die Stalagmiten-rinde gebrochen und aufgeräumt ist, die Knochen indem darunter liegenden Letten und zwischen den Ge-schieben aufzusuchen.

Beim Befolgen dieser Itegel habe ich mich sel-ten in meiner Hoffnung getäuscht gefunden, wenn icheine Stelle in einer noch so geräumigen Höhle wählte,in welcher Knochenreste angehäuft waren.

Unterdessen ist die Gegenwart oder Abwesen-heit der Stalagmiten nur ein zufälliger und unwich-tiger Umstand, und enthält keine Anzeige von demVorhanden- oder Niclitvorhandenseyn von Thier-resten in dem unteren Letten: denn jene beschrän-ken sich gewöhnlich bloss auf solche Stellen, wo dieWasser durch Spalten in der Decke oder in den Wän-den durclisickern können ; von wo sie dann anhebendsich oft längs der Seitenwände und über den Bodenauf grosse Strecken hin von ihrem ersten Ausgangs-pimele zu verbreiten pflegen.

Ich habe selten eine Höhle im Kalkstein gese-hen, welche ganz und gar entblüsst von solchen In-crustationen gewesen wäre; in den Meisten bedecken