Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
32
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sich erstreckt, sind die fremden Geschiebe an vielen!Stellen gegen Süden fortgetrieben. Besonders merk-würdig ist ihre Verbreitung über den Sattel bei Lüb-becke in das Thal der Werra und aus diesem in dasder Bega. In jenem dringen sic bis oberhalb Dct- imold vor und verbreiten sich gegen den Fuss des |jBergrückens, der die "Werra-Niederung von der Senne ;scheidet. Im Thale der Bega lassen sie sich bis ober-:halb Lemgo verfolgen, wo besonders viele Blöcke amAbhange der Lcmgoer Mark zerstreut liegen. In;ähnlichen , von Norden nach Süden sich erstrecken- !den Zügen linden sie sich in der Gegend zwischenTllc'ie und Osnabrück, worüber der Ilr. HofrathIIausmann lehrreiche Mittlieilungen von dem HerrnPastor P a g e n st e ch e r zu Huntebnrg erhalten hat. —Noch weiter gegen Süden als im Flussgebiete derWeser , dringen die fremden Geschiebe in dem derElbe vor, indem sic sich bis gegen Leipzig verbrei-tet zeigen. Auch in der Oder - Niederung scheinen ;sic sehr weit vorzugehen , worüber aber noch ge-naue Beobachtungen fehlen.«

«Wenn man die Verbreitung der fremden Ge-schiebe in den norddeutschen Ebenen verfolgt , so

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bemerkt man , dass sie nicht liberal] gleichmiissig jvcrthcilt sind , sondern in einer Hauptrichiung von |Norden nach Süden, zuweilen mit einer Abweichunggegen Osten , Zuge bilden, in denen sie besondershäufig sich finden. Oft lassen sieh diese auf grosseErstreckungen , bald mehr im Zusammenhänge, bald