den merkwürdigsten geologischen Erscheinungen. DieMannigfaltigkeit in ihrer Zusammensetzung fesselt dasAuge des Beobachters nicht minder, als die bedeu-tende Grösse Einzelner, in Verwunderung setzt; undwenn die Erfahrung lehrt, dass ihre Verbreitung sichnicht auf die siidbaltischcn Ebenen beschränkt, son-dern durch ganz Dänemark fortsetzt und gegen Ostenwie gegen Westen weit zu verfolgen ist ; dass diesüdliche Grenze der norddeutschen, grossen Sandfor-mation nicht überall zugleich die Verbreitung jenerGeschiebe absclmeidet, sondern dass sie an manchenStellen bis an den Rand der norddeutschen Bergeund weit in einige Flusstliäler und ihre Verzweigun-gen Vordringen ■— so wird es einleuchtend , dass nurdurch eine gewaltige Catastroplic, welche die nordi-sche Erde in der letzten Periode ihrer allgemeinerenVeränderungen traf, jene Gebirgstrümmcr-Ablagerungbewirkt seyn konnte. Zu dem grossen geologischen In-teresse, welche diese Erscheinung gewährt, gesellensich noch mehrere andere Rücksichten , welche einegenauere Beleuchtung derselben wichtig machen. DieGeschiebemassen unserer Sandebenen, stellen demAckerbaue oft eben so grosse Hindernisse entgegen,als sie dem Wegebaue in jenen Gegenden förderlichsind ; und der Alterthumsforscher findet unter ihnenmerkwürdige, zum Tlicil colossale Denkmäler aus ei-ner dunkeln Vorzeit, deren Vorkommen genau andie Verbreitung jener Steinmassen geknüpft ist. Dieerste Frage, welche sich bei ihrer Betrachtung auf-
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