immer hoher werdend, weit fortläuft. Wir sahenhier die reinsten Eismassen von hundert Fuss Höhe,welche unter einer Decke von Moos und Gras be-stehen , und nur durch eine furchtbare Revolutionhervorgebracht scyn konnten. Die Stelle , welchedurch irgend einen Zufall eingestürzt, jetzt der Sonneund der Luft Preis gegeben ist, schmilzt, und esfliesst viel Wasser ins Meer. Ein unbestreitbarer Be-weis, dass es Ureis war, was wir sahen, sind dievielen Manimuthknochen und Zähne , die durchsSchmelzen zum Vorschein kommen , und worunterich selbst einen sehr schönen Zahn fand. Ueber denGrund eines starken Geruchs, der dem des gebrann-ten Horns ähnlich und uns in dieser Gegend auffiel,konnten wir keine Aufklärung finden. Die Deckedieser Berge, auf welcher bis zu einer gewissen Höhedas üppigste Gras wächst, ist nur Va Fuss dick , undbesteht aus einer Mischung von Lehm, Sand und Erde;hierunter schmilzt das Eis allmählig weg, die Deckewird herabgerissen, und grünt unten lustig fort; undso kann man voraussehen, dass nach einer langenReihe von Jahren , der Berg verschwunden, und anseiner Stelle ein grünes Thal sich gebildet habenwird .... Die Bay nannte ich nach unserm Arzt,Esch sc holz, da er es "war, der dort die merkwür-dige Entdeckung gemacht.«
Dr. Chamisso spricht im dritten Theile derangeführten ReiseS. l'jo über dieselbe Beobachtung,■wie folgt: »Der Dr. Esc h'scholz wollte längs dem