rem Untergange die Eisbildung an den Polen nochnicht herrschend war, und dass sie daher eine neuehinzukommende Bildung auf der Erdkugel ist. «
Die Lehm- und Torfartige Dammcrde-Uebcrdek-kung, welche sich mit vegetativer Bekleidung aufdem Eise findet, welches Mammuthe und Nashörnerumschliesst, und das Vorhandenseyn von solchemEise in Gegenden , wo sich dasselbe in so grossenMassen nach den heutigen climatischen Verhältnissennicht mehr erzeugen könnte, endlich das Vorkom-men derselben über dem Meerspiegel, beweisen esklar, dass dieses Eis nicht unserer Erdperiode angc-hören könne. In dieser Beziehung sind die nachfolgen-den , aus Otto von Kotzebue’s Entdeckungsreisein die Siidsee und nach der Beringsstrasse. 5 Theile«Weimar 1821, entnommenen Beobachtungen wichtig.
Bei der Untersuchung von Nordamerika um denKotzcbue-Sund, und zwar desjenigen Theiles, in 66 0i 5 ' oö" N. B. welcher der Insel Cbamisso gegenüberliegt, fand Herr Dr. Esch sc bolz einen Theil desUfers herabgestürzt und sah mit Erstaunen , dass dasInnere des Berges aus reinem Eise bestand. Herrvon Kotzebue beschreibt Th.I. S. 146. diese Ent-deckung mit folgenden Worten;
ivAuf diese Nachricht giengen wir alle, versehenmit Schauffeln und Brechstangen, um das Wundernäher zu untersuchen, und gelangten bald an eineStelle , wo das Ufer sich perpendiculär aus dem Mee-re zu einer Höhe von hundert Fuss erhebt, und dann