Druckschrift 
2 (1830)
Entstehung
Seite
8
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durch. Der Hals war mit einer langen Mähne ver-sehen. Die Haut war mit schwarzen steifen undmit zartem Haaren oder einer Wolle von röthliclierFarbe bedeckt. Der übrig gebliebene Thcil des Thie-res war so schwer, dass zehn Mann denselben nurmit Mühe fortbringen konnten. Im feuchten Bodenfand man, nach der Angabe von Adams, mehr alsdreissig Pfund jener steifen und zartem Haare, welchedie Eisbären, beim Fressen des Fleisches verscharrtbatten *). Es war ein männliches Exemplar ; seineStosszähne waren mehr als neun Fuss , ihre Krüm-mung mitgemessen , lang , und der Kopf ohne Stoss-zähne wog über vierhundert Pfund. Adams wen-dete die grösste Sorgfalt darauf, um alles zu sam-meln , was von diesem in seiner Art einzigen Bei-spiele einer älteren Schöpfung übrig geblieben war;er kaufte hierauf in Jakutsk die Stosszähne wiederan. Der Kaiser von Bussland, welcher ihm dieseskostbare Denkmal für die Summe von acht tausendRubel abkaufte, liess es hei der Academie in Peters-burg niederlegen.

Man kennt auch noch einige andere ähnlicheBeispiele.

Tilesius erhielt im Jahre i8o5 einen Büschel

*) Tilesius, der die Ueberreste dieses Mammuths, wiesie in Petersburg aufbewahrt werden, beschrieben hat,bemerkt, dass sich daran keine an der Haut hän-gende Haare befinden.