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tige Frage auf: Sollte diese ausnahm slose Ver-schiedenheit zu der Annahme nöthigen, dassder Ibis der Jetztzeit seit den dreitausendJahren, seit die als Mumien aufbewahrtenund in den Katakomben Aegyptens auf-gehäuften Generationen zu leben aufge-hört haben, eine Ausartung in ihren Fonmen erlitten hätte? — Unterdessen wurdenuns andre weisse Ibis aus Indien zugeschickt,und — ein gar seltsamer Umstand , weil er unsreFrage eher noch mehr verwickelte, als löste — dieseIbis Indiens gleichen ganz und gar jenen der Kata-komben ; es ist derselbe längere, feinere Schnabel ;noch mehr, der Vogel gleicht letzterem auch in sei-nen Zierfedern, welche häufiger und auch glänzendervon Farbe, und nicht schwarz, sondern dunkel vio-lett sind. Dieser Zicrrath wird durch die Bärte dergrossen Schwungfedern gebildet, welche ungewöhn-lich lang -wachsen. Dieses angenommen , werdenwir uns noch länger weigern , eine Veränderung inden Formen des afrikanischen Ibis anzunehmen ?Denn sonst kommen wir wieder auf eine antiqua-rische Streitfrage, die ebensoviel Schwierigkeit darbie-tet, indem wir alsdann voraussetzen müssen, dassdie alten Acgypticr die von ihnen gött-lich verehrten Tliicre aus Indien bezogenh ä 11 e n ? «
Ich enthalte mich jeder Bemerkung über dasThatsäcliliehe in dieser Note des gelehrten Natur-