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geführt hat, wo sie Stockung erlitt, nemlich an die(Grenzen der Wüste, wo sie sieh denn in einer engenSchlucht vorzugsweise anhüufcn mussten.
Dessenungeachtet rührt cs ebenfalls von dieserVorstellung des Kampfes der Ibis mit den Schlangenher, dass Cicero diesem Vogel einen hörnernen,starken Selmabel beilegt *). Da er nie in Acgvptcnwar, so seidoss er bloss der Analogie wegen, es müssesich so verhalten.
Ich weiss wohl, dass Strabo irgendwo versi-chert , der Ibis gleiche dem Storche an Gestalt undGrösse **) und dass dieser Autor es wohl wissenkonnte , da er ferner versichert, dass in seiner Zeitdie Strassen und Plätze in Alexandrien so angefülltmit diesen Vögeln waren', dass sie recht viel Unbe-quemlichkeit machten. Aber er muss cs nur aus Er-innerung niedergeschrieben haben. Sein Zeugnis«kann nicht angenommen werden, da es allen andern■widerspricht , und besonders da der Vogel selber ,daist und ihn widerlegt.
Eben so Wenig soll mir einer Stelle bei AelianKummer machen, wo dieser den Aegyptiseheu Ein-balsamircn nach erzählt ***), die Därme des Ibis seyen
*) Avis excelsa, cruribus rigidis , corneo proceroquerostro. Cic. da Natura Deorum. L. I.
*') Strabo Lb. Xlll.
Aelian. Animal. Lib. X. c. 29.