neuve von dort mitgebracht worden seyn ; wir wer-den aber weiter unten sehen, dass Bruce*) dieseArt in Aelhiopien gfunden bat, wo sic Aboit lum-ties (Vater Johann) heisst, und dass Savignysie in grosser Menge in Nieder-Aegypten angetroilenhat, wo man sie Abou menget (Vater der Sieh ei)nennt. Die Neuern dürften es schwerlich wohl buch-stäblich nehmen wollen , wenn die Alten versichern,dass der Ibis nie, ohne umzulommm , dieses Landverlassen habe **).
Diese Versicherung würde übrigens eben so un-richtig beim Tantalus Ibis als bei unsrem Brach-vogel seyn ; denn die Individuen , welche man davonin Europa hat, kommen vom Senegal. Von dort hatGeoffroy de Villeneuve das Exemplar gebracht,welches im Museum der Naturgeschichte aufbewahrtwird. Der Tantalus Ibis ist sogar in Aegyptenseltener als unser Brachvogel, weil seit Per ran 1tNiemand ihn dort gesehen oder von da erhalten zuhaben versichert.
Ein andres, dem Erstem bis auf den rothlichenFleck ganz ähnliches Individuum hat Herr Labil-lardiere von seiner mit Hrn. Entrecasteanxnach Austral - Asien unternommenen Reise zurück-gebracht.
*) B r n c e 1 . c. und S a v i gn y , Memnire sur l’lbls. p. 12.
**) Aelian, Lib. II. Cap. XXXVIII.