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Es ist eins von denen , ■welches am meisten demheutigen Gavial des Ganges gleicht; nichts desto we-niger ist der verwachsene Theil des Unterkiefers min-der lang; seine untern Zähne sind abwechselnd undregelmässig länger und kürzer; auch hat cs zehn Wir-belbeine mehr im Schwanz.
Allein weit merkwürdigere Thierc, welche eben-falls jene Schiefer enthalten , sind die fliegenden Ei-dechsen , die ich Pterodactylcn genannt habe.
Es sind Reptilien mit sehr kurzem Schwänze, sehrlangem Halse, mit stark verlängerter und mit schar-fen Zähnen bewaffneter Schnauze , mit hohen Füssen,deren vordere Extremität eine sehr verlängerte Zehebat, die wahrscheinlich eine Membrane trug , welchegeeignet war, sic in der Luft fliegend zu erhalten,begleitet von vier andern Zehen von gewöhnlicherGrösse mit hackenförmigen Nägeln. Eins dieser selt-samen Thiere , deren Anblick , wenn man sie licutzu-tng sähe, Grausen erregen würde, konnte die Grösseeines Ivrametsvogcl haben *) ; das andere die einerFledermaus **) ; allein nach einigen Bruchstückenscheint es, dass es auch grössere Arten davon gege-ben habe ***). (18)
Etwas über dem Ivalkschicfer liegend findet sich
*) Siehe meine Recherches surles ossemens fossiles, T. I',deuxieme parlie, S. 358 u. f.
**) lbid. S. 376 .
***) lbid. S. 38o.
Cuvier I.
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