Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
258
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Dieses hohe Alterthum von ioooo Jahren würdeübrigens zu der absurden Folgerung führen , dassdie Acgyptier, welche alles sinnbildlich darstelltenund darum einen grossen Werth auf die Ueberein-stimmung der Sinnbilder mit den darzustellenden Ideenlegen mussten, die Zeichen des Thierkreises Tau-sende von Jahren beibelialtcn hatten, nachdem sieauf keine Weise mehr ihrer ursprünglichen Bedeu-tung entsprachen.

Der verstorbene Remi R a i g e suchte D e p u i sMeinung durch ein ganz neues Argument zu unter-stützen *). Da er bemerkt hatte, dass man in denägyptischen Monatlisnamen, wenn sie in orientali-schen Sprachen erklärt werden, eine Bedeutung fin-den könne , die mehr oder weniger den Figuren derZeichen des Thierkreises entspreche, da er fand,dass das epifi , welches Steinbock bedeutet, heimPtolcmäus den 20stcn Juni anfängt und folglichunmittelbar nach dem Sommer-Solstitium zu stehenkömmt : so schloss er daraus , dass ursprünglich derSteinbock selbst im Sommer-Solstitium gestanden ha-ben müsse, und dass es sich also auch mit den an-

*) Siche das' grosse franz. Werk über Aegypten, Atili-tfuites j Memoires. T. I. das Memoire von RcmiBai ge sur le zodiaque nominal et primitif des an-ciens Egj-ptiens. Vergl. auch die Tafel der griechi-schen , römischen und alcxandrinischcn Monathe inPtolomee de M. Ilalma. T. III.