und für sich wolil nicht als genügende Beweise zurAuflösung eines andern Problems, und namentlichnicht zur Auflösung jenes 'vom Alterthum des ägyp-tischen Volkes , gelten.
Der gelehrte Astronom Burka r d schloss , nacheiner flüchtigen Ansicht, dass zu Dendera das Sol-slitium im Löwen stehe, folglich um zwei Zeichenweniger rückwärts, als jetzt, und dass der Tempelwenigstens fyooo Jahre alt sey *).
Gleichzeitig bestimmt er für den Tempel vonEsne ein Alter von 7000 Jahren, ohne dass manso recht einsieht, wie er diese Zahl in Einklang mitunseren Kenntnissen von dem Vorrücken der Nacht-gleichen zu bringen gedachte.
La lande glaubte aus dem wiederholten Vor-kommen des Krebses auf beiden Streifen scliliessenm müssen , dass das Solstitium mitten in dieser Con-stellation seine Stellung habe. Da diese Stellung desSolstitiums mit der übereinkömmt, welche dasselbeauf der Sphäre des Eudoxus hat , so schloss er,dass irgend ein Grieche diese Sphäre an der Decke einesägyptischen Tempels könne dargestellt haben, ohne zuwissen , dass sie einen längst vorübergegangenen Zu-stand des Himmels bezeichne **). Diese Folgerungwäre also der B u r k a r d’schen ganz widersprechend,
*) Descr. des pyramides de Gize par M. Grobert.
S. 117. \
**) Connaissance des temps pour l’an XIV.