Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
8
Einzelbild herunterladen
 

8

in Gunst zu setzen (i)*). Eine sorgfältige Vergleichungihrer Gestalten , ihres inneren Gebildes , oft sogar ih-res chemischen Bestandes, weist nicht die mindesteVerschiedenheit zwischen diesen Schaaltliieren unddenen , welche noch wirklich in den Meeren leben ,nach. Auch sind sie eben so vollkommen erhal-ten ; man bemerkt in den meisten Fällen an ihnenweder Abreibungen noch Brüche , nichts was eingewaltsames Wegreissen derselben vermuthen liesse;selbst die kleinsten Arten derselben zeigen, dass sie ihrezartesten Theile , ihre feinsten Erhabenheiten unddünnsten Spitzen noch unverletzt besitzen. Sie habenalso auch in dem Meere gelebt; sie sind vom Meereabgesetzt worden ; das Meer war es also, was sie anden Orten zurückliess, wo man sie findet; es hatdemnach an jenen Orten gestanden, und lange undruhig genug gestanden , um dort so regelmässige, sodichte , so ausgedehnte und zum Tlicil so feste Nie-derschläge zu bilden, wie diejenigen sind, welchejene Wasserthierüberreste in soleherFülle einschliessen.Der Meeresboden hat folglich wenigstens Eiue Ver-änderung erlitten, entweder in seiner Ausdehnungoder in seiner Lage. Dieses alles geht schon aus den

*) Eingeklammerte Zahlen, wie die vorstehende im Texte,deuten auf die Ausführungen und Beilagen vomUebersetzer, welche den zweiten Band dieses Werksbilden. DerUebcrs,