Druckschrift 
1 (1830)
Entstehung
Seite
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sollte man denn nicht auch suchen, in dem Dun-kel der Jugendzeit der Erde die Spuren jener Um-wälzungen aufzusuchen, welche dem Daseyn allerVölker vorhergiengen ? Wir bewundern die Tliat-kraft, womit der menschliche Geist die Bewegungender Himmelskörper gemessen hat, welche die Naturunsern Blicken fiir immer schien entzogen zu haben ;Genie und Wissenschaft haben die Grenzen des Rau-mes überschritten ; einige Beobachtungen , entwickeltdurch die folgernde Urthcilskraft des Menschen , ent-schleierten das Getriebe des Weltsystems. Würde esdaher nicht auch zum Ruhm der Menschheit beitra-gen , wenn es ihm gelänge , die Grenzen der Zeit zuüberschreiten, und mit Hülfe einiger Beobachtungendie Geschichte der Erde und eine Folge von Ereignis-sen zu finden, welche an Alter das menschliche Ge-schlecht übersteigen ? Sicher sind die Astronomenrascher vorgeschritten als die Naturforscher, und dieEpoche, in der sich jetzt noch die Theorie der Erdebefindet, gleicht in etwa der Zeit , wo einige Philo-sophen den Himmel in Stein gewölbt und den Mondso gross wie den Peloponcsus sich dachten. Abernach den Anaxagoras kamen die Copcrnicus,die Kepler, sie bahnten für Newton den Weg ;und warum sollte die Naturgeschichte nicht aucheinmal ihren Newton erhalten?