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2 (1913)
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v. Tschirschkp und Bögendorff.

belehnt mit Rleinwelka und dem Anteil von Lubachau (30 ScheffelAcker, 1 Wiese, etwas Holz).

Friedrich Ludwig vermählte sich: II. zu Herrnhut am 21. April1807 mit Marianne Elisabeth Freiin v. Wattewille a. d. H. Mont-mirail, geboren zu Herrnhut am 26. Juli 1780, gestorben zu Görlitz am9. März 1863, begraben daselbst.

Friedrich Ludwig hatte folgende Rinder (17 aus erster, 8 11aus zweiter Ehe):

1. Heinrich Friedrich Levin, aus Wiesenburg, Glien,Welsigke rc., geboren zu Herrnhut am 8. September 1793, königlichpreußischer Landrat des Rreises Zauch-Belzig, gestorben zu Wanscha am5. März 1836, übernahm im Separationsvertrage vom 30. August 1823die Güter Wilka, Lohra und Scheibe gegen Auszahlung bestimmterSummen an seine Brüder. Es verkauften ihm ferner die Intestaterbenseines Vaters am 30. November 1830 das Erbrittergut Gber- undNieder-Wanscha nebst dem dazu gehörigen Anteil von Leutnitz, auchmit dem im Sächsischen Anteil der Gberlausitz gelegenen Teil des Erb-rittergutes Nie da für 64000 Taler.

vermählt hatte er sich zu Loschwitz bei Dresden am 9. September1820H mit Marie Auguste v. Watzdorf, geboren am 30. Juni 1799,gestorben zu Glien am 2. April 1842. Zu Erben setzte er ein seine ihnüberlebenden Rinder:

a. Heinrich Gtto Levin, königlich preußischer Landrat aufGlien bei Lelzig, geboren zu Dresden am 12. Juli 1822, gestorben zuGlien am 29. April 1881.

b. Agnes Theodora.

c. Thilo Henning Levin, König!, preußischer Leutnant a. D.

cl. Margarethe Elisabeth.

Heinrich Gtto Levin übernahm aus dem Erbe seines Vatersdas Gut Nieder-Wanscha mit Anteil von Reutnitz und Nieda, sowieDber-Wanscha zum Preise von zusammen 48000 Talern.

2. Agnes Louise Tharlotte, gestorben zu Herrnhut am14. Dezember 1793 im Alter von einem halben Jahre an einemSteckflusse'I.

3. Auguste Theodore, geboren 2. Juli 1797, vermählt 30. März1818 mit Heinrich August v. Gersdorff auf Alt-Seidenberg.

4. Franz Ludwig, geboren zu Herrnhut am 27. April 1799.

5. Agnes Friederike, geboren am 27. April 1799, gestorbenzu Wanscha am 20. November desselben Jahres am Zahnfieber^).

Kollegium der Brüderunität zustehe, laut Revers vom 30. Oktober 1806. LautTraditionsvertrags vom 30. Rpril 1844 überließ sie den Nominalbesitz und das Zivil-eigentum des Ritterguts Rleinwelka nebst dem dazu geschlagenen Rnteil von Lubachauder Direktion der Brüderunität, ließ die Lehn auf und willigte ein, daß der Besitz,titel auf die Direktion der Brüderunität übergehe. Diese erhielt am II. September1844 den Lrbbrief über Rleinwelka ausgefertigt.

>) Genealogisches Taschenbuch rc. 1888, S. 533.

Laus. Monatsschrift I7Y6, I, S. 36.u) Laus. Monatsschrift 1800, I, S. 71.