an Johann Hartwig v. Nostitz, verlobt hatte er sich am Palmsonntag1694 fl. Nprilj mit Ursula Eleonore v. Buxdorff, Tochter BalthasarDietrichs v. B. aus Zchlabendorf. Nls der Bräutigam aber an den Vaterseiner Braut das Unsinnen stellte, ihm das Eheversprechen zurückzugeben,da er ein anderes Verlöbnis eingehen wollte, machte der v. Buxdorffdie Sache im Jahre 1696 beim Dberamt rechtsanhängig H- Wir findenTaspar Gottlob später vermählt mit Christiane Dorothea v. Schön-berg
IV., V. Über Hans Lonrad und Christian Ulrich - diesemwar das Gut Laasow in der Niederlausitz zugesallen - fehlen alle Nach-richten.
VI-VIII. Der Töchter Wolf Caspars ist bereits oben gedachtworden (vergl. S. 983).
6. Linie Lollschwitz.
Wolf Heinrich v. CH?), der zweite der drei hinterlässenen SöhneLunrads, hatte in der brüderlichen Teilung das Gut Nieder-Gurig(IdlO von Bautzen) erhalten und wurde am 12. Juli 1639 mit ihmbelehnt. Hierzu kaufte er im Jahre 1641 aus dem Nachlasse Melchiorsv. Loeben das zu Nreckwitz (880 von Nieder-Gurig, 1^10 von Bautzen)gehörige „Biebrachs Gut" samt dem Wohngebäude und einem Gärtner,nebst 30 Scheffeln Norn- und 2 Scheffeln Weizen-Uussaat für 2000 Taler H.Wolf Heinrich vertauschte am 20. Februar 1642 sein Gut Nieder-Guriggegen das bisher im Besitz Hans Ndolphs v. Haugwitz gewesene GutSollschwitz (XlV^ von Bautzen). Nm 21. Februar 1643 wurde erbelehnt. Im nächsten Jahre (1644) war er bereits gestorben. Vermähltwar er mit Nnna Helena v. Schreibersdorfs a. d. H. Zescha, die, imJahre 1622 geboren, ihm mit achtzehn Jahren ihre Hand reichte, nachdreijährigem Ehestand Witwe wurde und sich dann mit Philipp v. Schön-aich auf Haasel verheiratete. Sie starb als Witwe am 13. Dezember1684 und wurde in Göda beerdigt^). Wolf Heinrichs einziger SohnTonrad Heinrich kam unter Vormundschaft seines Gheims Wolf Ton-rad v. Th. aus Neschwitz und Potschappel, der am 3. Januar 1643 einenLehnmutungsschein für sein Mündel erhielt. Im Jahre 1662 mündiggeworden, wurde er am 20. Npril dieses Jahres mit dem Gute Sollsch-witz belehnt. Nm 15. Juni 1677 kaufte Lonrad Heinrich von ChristophSiegmund v. Naussendorf aus Grünewald das Nunkellehngut Weidlitz(ldl^V von Bautzen) samt der sogenannten „Tobaner Mühle", letztere war
zu 200 Dukaten Strafe verurteilt. H.-Lt.-N. Noe. 9535, Das 87. Luch Dberlaus.Justiz-Sachen ao 1702-6, Zol. 303.
tz H.-St.-N. Gen. Noe. 7822, Theler.
H Ebenda.
ch Nicht zu verwechseln mit tvolf Heinrich v. Elf. auf Rehnsdorf und Bber-Gersdorf. Über diesen siehe oben S. 983.
tz Dabei war er verpflichtet in der Mühle des Grts zu mahlen, keine Schafe,den andern beiden Vorwerken zum Schaden, zu halten und dem Hüten jährlich sechsviertel Nbschutt zu geben.
H Nach ihren, Epitaph in Göda, bei Nloh, Gen. Nachrichten, Mspt. Ld. XVI,v. Schreibersdorfs.