v. Theler.
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III. Laspar Gottlob. Siehe unten S. 986.
IV. Hans Tonrad. Siehe unten S. 987.
V. Christian Ulrich. Siehe unten S. 987.
VI. Johanna Beata, * 1. Januar 1674, ff 19. Uugust 1704,vermählt 2./I2. Mai 1693 mit Wolf Udolph v. Zezschwitz auf Saritschals dessen erste Gemahlin h.
VII. Barbara Louisa, vermählt: I. mit Lhristoph Heinrichv. Miltitz aus Drauschkowitz; II. 7. Januar 1723 mit Thristoph Udolphv. Berge. Sie starb am 16. Upril 1740 und wurde am 21. Upril inGöda begraben^).
VIII. Lharlotte Helene, vermählt mit . . . v. Wolffersdorff.
Zwischen Wolf Taspars Witwe und seinen Kindern kam es am
21. Uugust 1684 zu folgendem Vertrag: Udolph Benjamin erhielt Wohl«nebst zugehörigen Ortschaften, sowie Nieder-Gersdors für den veran-schlagten Preis von 16 332 Tlr. 5 Gr. 10 Pf.; Rehnsdorf und perti-nentien nebst Gber-Gersdors, veranschlagt zu 8133 Tlr. 6 Gr. 4 Pf.erhielt Wolf Heinrich,- das Gut Laasow in der Niederlausitz, taxiert aus6300 Tlr., erhielt Thristian Ulrich. Die Brüder hatten jeder Schwester,sobald sie das 14. Lebensjahr erreicht hatte, 250 Taler Schmuckgeld;wenn sie sich verheiratete, 250 Taler Hochzeitsgeld, dann 300 TalerLhegeld binnen Jahr und Tag nach vollzogener The zu zahlen^).
I. Wolf Heinrich v. Th., der älteste Sohn Wolf Taspars, standin Sächsischen Kriegsdiensten. Um 5. Januar 1685 bat er den Ober-amtsverwalter, da er sich wieder außer Landes begeben wolle, um seineMündigkeitserklärung, „absonderlich weil ich fast das 20. Jahr erreichet,auch mich in Kriegsdiensten eine geraume Zeit her brauchen lassen undhierbei; dieses, was einem mündigen zustehet, jederzeit treulich verrichtet,hoffentlich nicht zu denegiren seyn wirbt" h. Um 2. März 1685 wurdeWolf Heinrich mit den ihm zugesallenen Gütern Rehnsdorf und Gber-Gersdors belehnt. Um 27. Oktober 1724 kaufte er, damals königlichpolnischer kurfürstlich Sächsischer Gberstwachtmeister, von Georg Udolph II.v. Loeben das Gut holscha (0 von Neschwitz) nebst den pertinentienLauske und Dubrau für 31000 Taler und 100 Dukaten Schlüsselgeld.Um 8. November 1724 belehnt, verkaufte er den Besitz im Jahre 1735an Johann George Benad^) für 39 000 Taler. Das Kaufgeschäft gingindessen zurück und Ulexander Joseph Graf v. Sulkowski erwarb in dem-selben Jahre holscha, Dubrau und Lauske. Um 1. September 1736 ver-
1) v. Uechtritz, Diplomat. Nachrichten, I. Bd., S. 213; Vierteljahrsschrift fürWappen-, Ziegel- und Familienkunde, XXI. Bd. (1893), 5. 126.
2) Vierteljahrsschrift für Wappen- rc. -Kunde, XXI. Bd., S. 108 und 82.
3) Stirbt eine der Schwestern, „ehe sich die Londition ereignet", so fallen,wenn sie vor dem 14. Lebensjahre aus dem Leben scheidet, die gesamten 1000 Taler,wenn sie aber nach dem 14. Jahre unverehelicht stirbt, 740 Taler an die Brüderwieder zurück ins Lehn. - Lehnsakten Rehnsdorf.
tz Lehnsakten Rehnsdorf —Vb«r-Gersdorf.
h Dieser nahm das Gut in Possetz, zahlte dem Verkäufer Rapitalien aus,nahm Meliorationen vor, ohne daß doch gemäß der Landesverfassung vor der Über-gabe des Gutes der Ronsens der Stände eingeholt worden war.