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v. Standfest.
Friedrich Adam kaufte im Jahre 1777, damals kurfürstlich Sächsi-scher Landesregierungs-Assessor zu Dresden, von Earl Gottlob d. A. v. held-reich das Gut Nieder-Kotitz (bl von Löbau, 8^V von Weißenberg) für7000 Taler; am 18. November 1777 wurde er belehnt. Km 29. August1782 kaufte der v. heldreich das Gut wieder zurück. Nach seines VatersTode wurde Friedrich Adam am 6. April 1778 mit prietitz belehnt.Am 24. tvktober 1778 verkaufte er prietitz seiner Mutter für 24000Taler. Nach deren Tode (ft 17. VII. 1781) wurde er mit dem Guteam 9. September 1782 belehnt. Schon am 20. April dieses Jahreshatte er prietitz seiner Schwester Amalie Sibylle Eleonore verw. GräfinVitzthum verkauft. Nach ihrem Tode (ft 14. XII. 1795) fiel das Gutwieder an ihn, der gleichzeitig der erste Mitbelehnte seiner Schwestergewesen war; am 26. Februar 1796 empfing er die Belehnung. SeinAbsterben (ft 8. I. 1802) brachte prietitz in den Besitz des nächstenGesamthänders, des Grafen Friedrich Albrecht v. d. Schulenburg.
Mappen: Im roten Schilde ein schräger, silberner Wellenbalken.Kleinod: fünf Kosen, abwechselnd rot und weiß, besteckt mit neun Fähn-lein, die in Kot den schrägen silbernen Balken zeigen und von denendie vier rechten nach rechts, die fünf linken nach links flattern. Deckenrot-silbern. Siebmacher I, Tas. 169, Nr. 9 unter den Sächsischen.
v. Standfest.
Dem früher aus den gräflich hoym scheu und v. Schönberg schenKittergütern angestellt gewesenen Gkonomieinspektor Johann GotthelfStandfest wurde aus sein Ansuchen vom König Friedrich August I. vonSachsen, Dresden den 20. Februar 1813, die zum Behufs der Akquisitioneines Kittergutes in der Gberlausitz gebotene Erhebung in den Adels-stand unter Erteilung des privilegii des unschädlichen Nichtgebrauchs be-willigt.
Johann Gotthelf v. St. kaufte am 24. Juni 1813 von HeinrichLudwig Burggrafen und Grasen zu Dohna das Erb- und Allodialritter-gut Kauppa mit Jetscheba (beide XXO von Bautzen) nebst demebenfalls Allodialeigenschaft habenden, ehemals zum Kittergut Klixgehörig gewesenen Dorfe und Vorwerk Tommerau (0 von Kauppa)für 45 000 Taler; am 24. Februar 1814 erhielt den Lehnbrief. — ZuAnfang der zwanziger Jahre des 19. Jahrhunderts befand sich auchHermsdorf (80 von Hoyerswerda) in v. Standfestschem Besitzh.
Johann Gotthelf v. St., geboren am 10. Februar 1759, gestorbenam 14. September 1825, war vermählt mit Anna Kosina geb. Haus-mann aus Dobra, geboren daselbst am 1. November 1765, gestorbenzu Kauppa am 31. August 1857^). Vier Kinder überlebten das Ehepaar^).
h Das Archiv zu Hermsdorf enthält nach Mitteilung des Herrn Theodor Opelauf Hermsdorf zwei Gerichtsfaszikel aus den Jahren 1821-1822 der Adelig v. Stand-festschen patrimonialgcrichte zu Hermsdorf.
2) Die Daten nach den Aufschriften der Grabsteine auf dem Kirchhof zu Klix.
y Die Geburtsdaten der Kinder Johann Gotthelss nach H.-St.-A. Boo. 2400,Band II, Erhebungen in den Adelsstand 1813 —1818, 5. II ff. Die Mutter der unter