yoo
v. Spiller.
„geborne von Kahrimann"h. Ihr Siegel zeigt einen oben offenenHalbmond. Das Kleinod scheint, soweit erkennbar, einen Turban vor-zustellen ^).
v. Spiller.
Linie Wiese.
Im zweiten Jahrzehnt des l7. Jahrhunderts treten Angehörige desalten Schlesischen Adelsgeschlechts v. Spiller als Vasallen der BöhmischenHerrschaft Seidenberg auf. Christoph v. 5. auf Schosdorf im KreiseLöwenberg hatte seine Tochter Ursula vermählt mit dem Hauptmannder Herrschaften Friedland und Leidenberg, Ernst v. Voran, genanntKessel, aus Wiese (8^V von Seidenberg). Nachdem dieser, stark ver-schuldet, am 6. September 1616 mit Hinterlassung der Witwe und sechsunmündiger Kinder gestorben war, mußte das Lehngut Wiese verkauftwerden. Christoph v. S. erstand es für 12 500 Taler am 16. Septem-ber 1617 und wurde am 29. September 1619 zugleich mit seinen SöhnenPeter, Kaspar und Heinrich von Thristoph II. v. Noedern, ferner am20. Juni 1626 von Albrecht, Herzog von Friedland belehnt mit demGute Wiese samt dem Kirchlehn, und der Filiale und vier Bauern inEngelsdorf (8^V von Wieseft). Nach Thristophs Tode verkaufte seinSohn Peter aus Schosdorf das väterliche Gut Wiese nach der vomHerzog von Friedland am 30. April 1630 erteilten Erlaubnis an Friedrichv. Uechtritz auf Alt-Seidenberg um 6000 Talerh.
L. Linie horscha —Sproitz.
von drei Brüdern Caspar, Hans Thristoph und JoachimFriedrich v. S?), deren Vater uns nicht bekannt ist, ist der zuletztgenannte seiner Nachkommenschaft wegen wichtig. Joachim Friedrichauf Bober-Nöhrsdors kaufte das v. Tallenbergsche Gut horscha nebstden pertinenzstücken zu Sproitz (beide >V8>V von Nothenburg) für7000 Taler von dem Administrator des Nachlasses des Landvogts Turt-Neinicke Frhrn. v. Lallenberg am 18. Juni 1672. Am 6. Juli 1673wurde er belehnt. Joachim Friedrich hatte im Jahre 1655 ein Nencontremit einem kaiserlichen Neiter gehabt. Um etwaigen unangenehmenFolgen dieses Begebnisses vorzubeugen, hatte sich der Kurfürst JohannGeorg für ihn beim kaiserlichen Generalfeldmarschall-Leutnant Freiherrnv. Sporck in einem Schreiben, Dresden, den 28. Januar 1656, verwandt").
>) Lehnsakten Lärchen.
-) Ebenda.
ft Helbig, N^es Laus. Mag. Sd. 73, S. 47, 114; Sd. 8b, S. 241.
ft Neues Laus. Mag. Bd. 7Z, S. 117.
ft Staatsarchiv Breslau, Testamentbuch 1711 — 1803.
o) H.-St.-R. Gen. Boa. 7808, Spiller. Oer Nurfürst schreibt, aus der Suppli-kation v. Spillers sei zu ersehen, „wie das Unglück, welches er im verwichenen Jahremit einem des Herrn Reutern bei Harpersdorf gehabet, von ihme, dem v. Spillerkeines weges feg veruhrsachet, sondern vielmehr er von dem Reuter auf freperöffentlicher Straße freventlich sep angesprenget, und wie es die acta und der Zeugen