zu Solms.
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starb zu Klitschdorf als K. K. Kämmerer am 7. Oktober 1800 und wurdeam d. nach Baruth zur Beisetzung in das Familienbegräbnis übergeführt.Er hatte sich vermählt: I. am 30. Januar 1764 mit WilhelmineLouise Tonstantia, Gräfin zur Lippe-Biesterfeld, Witwe undHaupterbin Zeisrieds v. promnitz zu Vrehna. Geboren am 15. Juli1733, starb sie zu Klitschdorf am 20. Februar 1766, nachdem sie testa-mentarisch bestimmt hatte, daß ihr Vater Friedrich Larl August Grafund Edler Herr zur Lippe-Biesterfeld-Sternberg und Schwalenberg anstattdes Pflichtteils die Summe von 60000 Talern in Geld, ihr Gatte diegesamte übrige verlassenschaft erhalte. Vieser empfing also am 17. De-zember 1766 den Lrbbries über die Herrschaft Klitschdorf (bi vonLauban, am rechten Ufer des Oueis; doch gehören zur Herrschaft aucheine Anzahl von Ortschaften auf dem linken, Dberlausitzischen Ufer).Johann Christian II. vermählte sich: II. zu Berlin am 10. März 1767mit Friederike Louise Sophie Gräfin Ueuß j. L., geboren zu Kopen-hagen am 15. Februar 1748, gestorben zu Klitschdorf am 5. Februar1798, begraben zu Baruth H. Lr hinterließ neben Töchtern einen Sohn:Johann Heinrich Friedrich Grafen zu S. und Tecklenburg, geborenam 18. April 1770. Vieser wurde von seinem Vater bestimmt zumBesitzer der beiden Herrschaften: 1. der Schlesischen AllodialherrschaftKlitschdorf mit Zubehör, wozu er noch das Dominium Kosel gekaufthatte; 2. der Dberlausitzischen Erblehnherrschaft Wehrau (bl von Lauban,am linken Oueisufer). Am 24. März 1801 erhielt er den Erbbriefüber die Herrschaft Klitschdorf. Graf Johann Heinrich Friedrich hattenoch zu Lebzeiten seines Vaters von Hans Gottlob v. Heldreich am12. April 1796 die Mannlehnrittergüter Ober-, Mittel- und Nieder-Heidersdorf von Lauban) nebst dem pertinenzstück Hohberg
(bl von Heidersdorf) und dem mit Heidersdors wieder konsolidiertenAuenhäusler für 141000 Utlr. Kauf- und 600 Utlr. Schlüsselgeld er-worben; am 12. Mai 1796 empfing er den Lehnbrief. Ferner kaufteGraf Johann Heinrich Friedrich am 18. Dezember 1797 von Wolf GeorgeFriedrich v. Kechenberg auf Ober-Halbendors das Lrbrittergut Gber-NicolausdorssW von Heidersdors) für 11 800 Ktlr. und 200 Ktlr. Schlüssel-geld. Am 20. Mai 1806 verkaufte er ganz Heidersdors, am 16. April1807 auch Gber-Mcolausdors an Friedrich Joseph Peter v. Uechtritz. GrasJohann Heinrich Friedrich erwarb endlich am 14. Oktober 1805 von TarlImmanuel v. Lindenau die Güter Siegersdorf, Tschirne und Zubehör,Neudors, Bienitz, Altenhain, Neugersdorf und Sophienwalde(sämtlich blblO von Lauban) für 300000 Ktlr. und 1100 Ktlr. Schlüssel-geld. Graf zu S. starb zu Klitschdorf am 1. Februar 1810 abends inder fünften Stunde. Er hinterließ die Witwe Henriette Aemilie geb.Gräfin Keichenbach-Goschütz, geboren am 11. November 1776, sowiezwei Kinder:
1. Johann Thristian Heinrich Hermann, geboren am2. Dezember 1799 auf dem Schlosse zu Wehrau, getauft am 4. d. M.,vermählt am 21. Januar 1827 mit Marie v. Kaven.
-) B. Schmidt, Oie Reussen, 1903, Tafel 13.