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v. Seydewitz.
5. Maria Lrescentia Larolina Maximiliana Johanna,getauft am 13. Mai 1799 in der Stadtpfarrkirche zum heiligen NpostelJacob in Brünnh, vermählt: I. 1819 mit Tarl Grasen Zichy; II. 1836mit Stephan Grasen Szechenyi.
Der älteste Bruder dieser Geschwister, Graf Christian Nugust Tarlhonorius Johann Nepomuk wurde am 8. Juni 1810 mit einem Sechstelvon Wendisch- und Nieder-Sohland belehnt. Vor seinem Tode (ff 8. Fe-bruar 1812) hatte er seinen nächstjüngeren Bruder Joseph Nugust ThomasJohann Nepomuk Thaddäus zum Universalerben eingesetzt. Ls wurdesomit dieser am 20. Dezember 1815 mit zwei Sechsteln von Wendisch-und Nieder-Sohland belehnt. Mit dem Sechstel des dritten BrudersFranz Xaver Gtto Nugust Tarl Maximilian wurden nach seinem Tode(ff 24. Juli 1815) belehnt seine Mutter Frau Maria Maximiliane Gräfin v. S.
u. N. geb. Gräfin v. Wurmbrand am 21. März 1818. Sie verkaufte dieses ihrSechstel am 4. Februar 1836 ihrem Sohne Joseph Nugust Th. I. N. Th.für 8000 Fl. dergestalt, daß er ihr an Stelle des Kausgeldes eine Jahres-rate von 1000 Fl. 20 Kreuzer zahlen sollte. Joseph Nugust Th. 3. N. Th.,der mit zwei Sechsteln, wie erwähnt, am 20. Dezember 1815, mit demSechstel seiner Mutter am 29. Nugust 1838, endlich mit der Hälfte (dreiSechsteln) nach dem Tode seines Gheims Georg Ludwig Johann IgnazJoseph (ff 26. März 1838) am 24. Juni 1842 belehnt worden war, hattenun Wendisch- und Nieder-Sohland in seinem alleinigen Besitz. Er ver-kaufte die Güter am 29. Oktober 1842 an Gustav v. Nostitz-Wallwitz.
Wappen: Schild geviert mit Mittelschild, darin ein goldener,doppelt geschweifter Löwe in Blau. I, IV: In Gold ein gekrönterschwarzer Ndler, einwärts gekehrt; II, III: In Not zwei gekreuzte silberneSchwerter mit goldenen Griffen. Nus dem Schilde die Grafenkrone. Zweigekrönte Helme. Kleinod des rechten: Der gekrönte schwarze Ndler;Kleinod des linken: Die gekreuzten Schwerter zwischen zwei von Blauund Gold übereck geteilten Vüffelhörnern. Decken rechts schwarz-golden,links rot-silbern. Schildhalter rechts ein widersehender schwarzer Ndler,links ein goldener, doppelt geschweifter, widersehender Löwe.
v. Seydewitz.
Das Geschlecht v. Seydewitz gehört zum Uradel des MeißnerLandes, kommt zuerst urkundlich im 13. Jahrhundert vor und besaß inältester Zeit die Güter Seydewitz und plotha in der Mühlberger pflege^).
In der Gberlausitz machen sich Glieder des Geschlechts seit derzweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ansässig und zwar gehören dieseder Linie Martinskirchen (Kreis Liebenwerda) an. Der Enkel Nikols
v. S., des um das Jahr 1583 gestorbenen Begründers dieser Linie, HansGeorg v. S. aus Martinskirchen, gestorben im Jahre 1638, vermähltesich am 3. Februar 1625 mit Ngnes Elisabeth v. Güntherod a. d. h.
>) H.-St.-K. a. a. D.
2) vergl. Beiträge zur Geschichte der Familie von Seydewitz, den Zeitraumvon l2dd bis 1875 umfassend, o. D. u. I.