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2 (1913)
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844
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v. Lchwanitz.

das kittergut Sornßig von Löbau). Am 19. April 1695 erhielt

er auf sein Ansuchen Venium Letalis*) und zugleich auch den Lehnbriefüber Sornßig. Tr verkaufte Sornßig am 20. Januar 1730 an JohannCarl v. küdinger aus Weigsdorf. Daß Hans Friedrich seinen Anteil ankuppritz seinem älteren Bruder Gottlob Heinrich im Jahre 1692 abtrat,ist bereits oben erwähnt worden. Und dieser hatte, wie gleichfalls oben mit-geteilt, kuppritz und Hochkirch im Jahre 1730 an Joachim Ernst v. Gers-dorff verkauft. Nach v. Gersdorffs Tode erwarb Hans Friedrich imJahre 1732 wieder das Gut kuppritz und erhielt es am 14. August1733 zu Lehn «erreicht^. In diesem Jahre, am 16. April 1733, wurdedem Hans Friedrich v. 5. auch das bisher den Gebrüdern v. Gersdorffgehörig gewesene Gut Hochkirch im Subhastationstermin adjudiziert.Tr verkaufte die Hochkircher Vorwerksgebäude und Grundstücke imJahre 1737 für 7050 Taler an Martin Schwiedam^) und behielt sichnur drei Gärten mit ihren Wirten zurück, sowie die sogenannteSchaaf-Sahan". 1739 verkaufte er kuppritz und Hochkirch an seineFrauMuhme" Margarethe Eleonore Elisabeth v. Gersdorff, geb. v. S. (vergl.5. 843). Hans Friedrich hatte im Jahre l715 ein Burglehnhaus inBautzen für 500 Taler erworben und verkaufte es im Jahre 1738 für350 Taler an Thristian Friedrich v. Kostitz.

2. Thristoph Gottlob v. 5., ein Lohn Gottlobs, erhielt nachseines Vaters Tode Mittel-Herwigsdors und wurde am 4. März 1675mit diesem Gute belehnt. Tr verkaufte es im Jahre 1677 an LasparHeinrich II. v. Kodewitz für 8000 TalerH und erwarb dafür am 23. De-zember des folgenden Jahres (1678) das Gut Gersdors (80 vonkeichenbach) von seiner Gattin. Viesen neuen Besitz veräußerte er imJahre 1684 an Thristoph Gottlob v. Gersdorff). Der Verkäufer, ThristophGottlob v. S. war vermählt mit Anna Margarethe geb. v. vebschitz,der Witwe des am 3. Februar 1669 verstorbenen Adolph Georg v. Lalzaauf Gersdorf. Am 23. Dezember 1678 verkaufte sie, wie eben erwähnt,ihr Gut Gersdorf ihrem zweiten Gatten und zwar für den Preis von13 500 Talern, von ihrem im Jahre 1674 verstorbenen Vater Thristoph

>) In seinem an den Landvogt gerichteten Gesuch um Erteilung der Veniaaetatis schreibt er . . .So bin sichs dennoch im Kriege bereits soweit kommen, daßunter tot. tit. des Herrn Gbristen von Benckendorffs Regiment zu Fuß einen Fendrichs-platz erhalten. Und wie nun bei) solchen Umbständen, da ich nemblich bereits einGber Dfficier bin, wenn mir sowohl zu Rblegung der unterthänigsten Erbhuldigungs-und Lehnspflicht, als auch Lmpfahung der Lehn über das erkaufte Gut Sornsig undpertinentien Vsniain astatis zu verstatten hoffentlich kein Bedenken haben wirdabsonderlich weil ich vorjetzo wieder mit ins Feld gehen muß, so ersuche" . . . rc'Lehnsakten Sornßig.

Zu Ulitbelehnten nahm er an in primo oräins seinen Bruder GottlobHeinrich und dessen Sohn Earl Gottlob.

tz Da es sich um einen bürgerlichen Käufer handelte, so erfolgte die Rffixiondes Kaufpatents in Bautzen und Görlitz. Rls sich in der dreimonatlichen Frist einKäufer von Rdel und uraltem Ritterstande nicht gefunden hatte, so wurde Rl. Schwiedamam. Dezember l7Z7 mit den erkauften Stücken belehnt.

H H.-St.-K. Roo. 4548, Das 8. Buch -c., Fol. 2ZZ.

5) Käufer und Verkäufer führen also dieselben Vornamen.