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2 (1913)
Entstehung
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834
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v. Schulz.

Alter von 72 I. 7 M. l3 T. und wurde am 22. d. M. zu Horka be-graben. Zweimal hatte er sich vermählt: I. mit Gertrud Böhmer;II. mit Johanna Eleonore Kutzsch, die ihn überlebte.

Johann Georg 5. war vom Kurfürsten Friedrich August III. vonSachsen als Reichsvikar, Dresden den 1l. September 1790, in den Reichs-adelsstand erhoben worden.

Er hatte nach Angabe der Lehnsakten von Mittel-Horka aus ersterEhe zwei, aus zweiter neun Kinder (1-11):

1. I. George v.S., kurfürstlich Sächsischer Leutnant im RegimentPrinz Llemens, gestorben als Major zu Horka am 5. Januar l817 imAlter von 4l Jahren, unvermählt.

2. I. Johann Gottlob v. S., kurfürstlich Sächsischer Leutnantim Regiment Prinz Johann, später Major.

3. II. lDilhelmine Eleonore Auguste v. S.

4. II. Eleonore Amalie Tonstantine v. S., geboren am21. August 1784, gestorben am 22. Juni 1808, vermählt mit dem DiakonusJeremias zu Klix.

5. II. Juliane Friederike Sophie v. S., geboren am 4. Fe-bruar 1786, gestorben am 18. November 1812.

6. II. Taroline Ehristiane Friederike v. S., geboren am30. Mai 1789.

7. II. Heinrich Adolph Ludwig v. 5., geboren am 2. Januar1791, kurfürstlich Sächsischer Kadett zu Dresden.

8. II. Marianne Tharlotte Tugendreich v. S., geboren am14. Mai 1792.

9. II. Jeanette Beate Taritas v.S., geboren am 24.Juni 1795.

10. II. Ernestine Louise Emilie v.S., gestorben am 3.April 1806.

11. II. Friedrich August Eduard v.S., geboren am 20.Juli 1800.

Die Kunkellehnrittergüter Mittel-Horka oberen und niederen Teils

samt dem kleinen Vorwerk oder Erbgütel, das in vorigen Zeiten HansJrmgarth besessen, erbten Johann Georgs beide Söhne aus erster Ehe:George und Johann Gottlob v. 8., während das Reichwaldsche Erb-rittergut an die Witwe und die übrigen Kinder fiel. Am 9. Januar 1808erhielten die Gebrüder George und Johann Gottlob den Kunkellehnbriefüber ihren Anteil.

Mittel-Horka ging 1832 über in den Besitz Earl August Meusels.

Das Geschlecht v. S. blüht.

Wappen: Kurfürst Friedrich August III. verlieh bei der Nobilitierungam 11. September 1790 folgendes Wappen . . .als einen blauen oderlasurfarbenen Schild, darinnen drei) goldene Kornähren aus einem goldenendrelchüblichen Berge aufwachsen. Auf dem Schilde ruht ein frey offener,rechts gekehrter, blau angelausener, roth gefütterter, mit anhangendemgoldenem Kleinod und beiderseits von Gold und Blau vermischt herab-hangenden Decken gezierter adelicher Turniershelm, aus welchem sichdrei) Strausfedern mit abhängenden Dolden erheben, von welchen diemittlere golden, die andern beiden blau sind" . . .