v. d. Schulenburg.
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den Lrbbries über ein Drittel von Gehna. Nachdem er sich mit demVormund seiner beiden Stiefkinder am 4./5. Oktober 1828 dahin ver-glichen hatte, daß er das Rittergut Gehna, das einen Taxwert von20845 Tlr. 1 Gr. 3 Pf. hatte, zum Preise von 28000 Talern übernahm,wurde er am 26. November 1828 mit den übrigen zwei Dritteln vonGehna belehnt. 1846 verkaufte er dieses Gut an Nlbin Bernhardv. Krieger.
Wappen: Lin Ziegelabdruck Lrnst Tarl Gottlobs v. 5?) zeigt imSchilde ein Schach, darin einen Kranz oder Ring, Helmkleinod: ZweiHörner.
v. d. Schulenburg, Grasen.
Nur wenige Glieder des altmärkischen uradeligen Geschlechts vonder Schulenburg sind in der Gberlausitz ansässig gewesen und zwarerst zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts^).
Graf Rlbrecht Ludwig v. d. Sch., von der weißen Linie, Sohndes Grafen Adolf Friedrich und seiner Gattin Anna Adelheid Katha-rine v. Bartensleben, war geboren zu Wolfsburg am 4. April 1741,stand von 1761 — 1768 in französischen Diensten, wurde 1769 kursächsischerKammerherr, 1772 Geheimer Kammer- und Bergrat, zog sich 1779 ausdas ihm in brüderlicher Teilung zugesallene Gut Klosterrode zurück undstarb hier am 5. Juli 1784. Er hatte sich vermählt zu Dresden am29. Juli 1771 mit Auguste Friederike Magdalene v. Stammer, ge-boren am 3. Juni 1751, Tochter des letzten Landvogts der GberlausitzHieronymus Friedrich v. St. Sie starb auf dem gräflich LinsiedelschenWeinberg in Loschwitz am 31. Nlärz 1809 und wurde in prietitz beiElstra bestattet^). Aus dieser Ehe hatte Gras Albrecht Ludwig zweiKinder:
1. Graf Friedrich Albrecht, geboren am 18. Juni 1772, ge-storben am 12. September 1853, Herr auf Klosterrode und Vlankenhayn,kurfürstlich Sächsischer Kammerherr, Gesandter in Kopenhagen, dann inSt. Petersburg, darauf am Österreichischen Hose, 1814 und 1815 bevoll-mächtigter Minister am Wiener Kongreß, seit 1828 Sächsischer Konferenz-minister, war in kinderloser Ehe vermählt mit Armgard geb. Gräfinv. d. Sch., die ihrem Gatten am 16. August 1883 im Tode nachfolgte.Nach dem am 8. Januar 1802 erfolgten Tode seines Gheims (des Brudersseiner Mutter) Friedrich Adam v. Stammer fiel dessen Gut prietitz(bl von Elstra) an ihn als an den nächsten Mitbelehnten. Am 27. März1802 mit diesem Gute belehnt, trat er es an seine Mutter, Frau
tz ch.-St.-N. Geneal. Noo. 7796, Schütz.
2 ) Neben dem vorzüglichen älteren Werke I. §. vanneils, Vas Geschlechtder v. d. Schulenburg, 2 Bände und I Bd. Stammtafeln, 1847, vergl. namentlichGeorg Schmidts „Vas Geschlecht v. d. Schulenburg", II. Teil, vie Stammreihe, 1849,bes. S. 525, 586, 658, 643, 644, 655, 710.
ch kluf Leinwand in Gel gemalte Bildnisse des Grafen NIbrecht Ludwig, seinerGattin und seiner Tochter sind im cherrenhause zu Prietitz. vergl. Gurlitt, Bau-und Nunsldenkmüler Sachsens, 55. Heft, S. 286 ff.