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v. Schreibersdorfs.
Mitte des blauen Feldes reichend, einen sechsstrahligen goldenen Stern trägt.Helm gekrönt, Nleinod: Der silberne Steinfels mit dem goldenen Ltern.Decken blau-silbern. Dorst, Wappenbuch, 2. Band, 5. 6l und Taf. l8d.
v. Schreibersdorff.
Die v. Schreibersdorfs, die sich schon im l3. Jahrhundert in derGberlausitz urkundlich Nachweisen lassen, die dann im Besitz der Herr-schaften Neschwitz und Nönigswartha warenh und reich und angesehendastanden, haben im 17. Jahrhundert ihren Wohlstand längst eingebüßt,nehmen an Zahl ab und verschwinden endlich aus der Gberlausitz.
Zur Linie Lohsa gehört Christoph v. S. „zum Löss" (Lohsa80 von Hoyerswerda). Cr besaß nach der Mitte des l6. Jahrhundertseinen Anteil des Gutes Lohsa, einen anderen hatten Angehörige desGeschlechts v. Gersdorff inne^). Christoph, in den Lehnbüchern wieder-holt als „Nöm: Ray: Mt: Zol Commissarius" bezeichnet ^), erwarb vonden Gebrüdern Siegmund und Albrecht v. Goeda („Gedaw"), sowie vonderen unmündigen Brüdern, die unter Vormundschaft Bernhards v. Goedazu Neuwiese von Hoyerswerda) standen, die zu Litschen (8 vonLohsa, 80 von Hoyerswerda) gelegene Mühle und etliche Bauern daselbstund wurde am l2. Mai 1562 h mit diesen Stücken vom Hauptmannbelehnt, von Franz v. Schreibersdorff erkaufte Christoph das Stückgutzu Steinitz (88^V von Lohsa, 80 von Hoyerswerda) und erhielt es am23. Januar 1563 zu Lehn verreicht h. Wegen einer Forderung in höhevon 4063 Calern, die er an die Gebrüder Balthasar und Joachimv. Gersdorff geltend zu machen hatte, räumten ihm diese aus ihrenGütern Döbschütz, Arnsdorf, Neichenbach, Leschwitz am 24. Juni 1573eine Hypothek einh. Seine Gattin, deren Name nicht genannt wird, ließChristoph am 25. Juli 1562 in Gegenwart des Landvogts verleibgedingen h.
Aus Steinitz saß im Jahre 1620 ein Christoph v. S., derden Nurfürsten in eben diesem Jahre um Erteilung einer 8alvubittet h. Er kann wohl nicht mit dem eben erwähnten Christophidentisch sein, vielleicht war er aber sein Sohn. —
Aus dem Hause Steinitz stammen ferner Erasmus Balthasar,
y vergl. ks- Rnothe, Geschichte des Gberlausitzer Rdels, 1879, S. 489.
2) Bei einer am 29. Dktober 1562 stattfindenden Belehnung erscheinen alsLehnszeugen: Christoph v. Schreibersdorff „zum Löss", die „Gebrudere v. Gersdorffzum Löss". ks-°5t.-K. Boo. 9549, particularregister, Inhalts der Röm: Rap: Mt:genedigster Instruction rc., 1562, Fol. 9.
3) Ebenda, Fol. Zb, 21.
y Ebenda, Fol. Zb: (Driginallehnbrief von 1562 im Y.-St.-R.)
b) Ebenda, Fol. 1Z.
v) ks. - St. - 6. Boo. 9550, Registratur der Lehen, Leibgedinge und Günste imGörlitzischen rc., 1572-84, Fol. 47.
") Y.-St.-R. Bc>o. 9549, particularregister rc., Fol. 21. Ihre Vormünder warenLhristoph v. Oebschitz zu purschwitz, Christoph v. Gersdorff auf Baruth: Einweiser:„valten v. ksennickaw zur tveissagb": Leibgedingszeugen: ksauptmann kscnig v. Maxen,Lhristoph v. Gersdorff auf Baruth, ksans Thomas v. Zedtwitz.
8) y.-St.-kl. Gen. Boe. 7795, Schreibersdorff.