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2 (1913)
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v. Lchönbcrg.

ihres verstorbenen Vaters, standen. Frau Kgnes Dorothea kaufte am8. Oktober 1685 von diesen ihren Söhnen das Gut Rattwitz und erhielt esam 28. März 1686 zu Lrblehn verreicht. Kn demselben Tage, an demsie es gekauft hatte (8. Oktober 1685), veräußerte sie Rattwitz an WolfHeinrich v. Schönberg (vergl. Falkenberg-Glauschnitz-MixSteinitzerSeitenzweig S. 781). Sie selbst erwarb dafür von dem Käufer die GüterKlix und Tommerau. Mit diesen beiden Gütern wurde sie am 28. März1686 belehnt. Sie starb am 10. Mai 1698, nachdem sie in der mütter-lichen Disposition vom 30. Mai 1697 Mix nebst Tommerau ihrem Sohnelvolf Christian bestimmt hatte.

«. Hans haubold v. Sch., getauft am 19. Oktober 1666h, derälteste Sohn Hans lvolfs IV., besaß Markersdorf und kaufte am21. Januar 1696 von Joachim Heinrich v. Leubnitz dessen Güter Mittel-und Nieder-Tosel von Rothenburg) für 12000 Tlr. Kauf-und

25 Dukaten Schlüsselgeld. Km 19. Juni desselben Jahres wurde erbelehnt. Wenige Tage nach der Erwerbung von Mittel- und Nieder-Tosel brachte er auch Gber-Tosel an sich: Tr tauschte am 28. Januar1696 sein Lrb- und Rittergut Markersdorf gegen das auf 6000 Talertaxierte Gut Gber-Tosel und erhielt von dem bisherigen Besitzer KdamSiegfried v. Soeben noch 15700 Tlr. Kauf- und 200 Tlr. Schlüsselgeldausgezahlt. Km 19. Juni 1696 wurde Hans haubold mit Gber-Toselbelehnt. Seine zu Sproitz von Rothenburg) gelegene Mühle

verkaufte er am 5. Juli 1699 an Johann Hartwig Kugust v. Uechtritzauf See und Sproitz für 424 Taler.

Hans haubold erwarb am 18. Juni 1702 von Rudolph Freiherrnv. Gersdorff d. I. das Gut Ouolsdorf (bl^V von Rothenburg, am weißenSchöps) für 27000 Taler Kauf- und 100 Tlr. Schlüsselgeld. ZufolgeTauschkontrakts vom 15. Oktober 1711 trat Hans haubold das GutOuolsdorf dem Gberstwachtmeister Johann Friedrich ll. von der Sahla abund erhielt dafür dessen Gut Dauban von IDeißenberg). Da aberOuolsdorf das Gut Dauban bedeutend an Wert übertraf, so zahlte derv. d. Sahla dem Hans haubold v. Sch. noch 15 000 Taler aus und über-gab dessen Gattin ein Schlüsselgeld von 400 Kaisergulden. Km 18. März1712 erhielt Hans haubold den Lehnbrief über Dauban. Lange Zeitblieb er aber nicht im Besitze dieses Gutes: Tr tauschte am 5. November

1714 Dauban gegen das Gut Kleinbautzen (blO von Bautzen), bisherim Besitze Johann Lhristians v. heldreich, und erhielt es am 9. März

1715 zu Lehn verreicht. Sein Lehn- und Rittergut Mittel- und Nieder-Tosel verkaufte Hans haubold im Jahre 1719 an seinen ältesten Sohnerster Ehe Wolf Rudolph.

Hans haubold war kurfürstlich Sächsischer Hauptmann und Landes-kommissar des Bautzner Kreises. Er starb am 4. Kugust 1725 zuBautzenh. Zweimal hatte er sich vermählt: I. mit Barbara Elisabethv. ponickau a. d. h. prietitz, geboren 4. Kpril1672, gestorben 1. Februar

0 Nach dem Lohsaer Kirchenbuch,h Laus. Magazin 1786, S. 367.